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SLASH - s/t

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Artist SLASH
Title s/t
Homepage SLASH
Label ROADRUNNER RECORDS
Leserbewertung
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Vorstellung? Nicht nötig, will ich meinen! Nach GUNS N’ROSES, SLASH’S SNAKEPIT und den derzeit pausierenden VELVET REVOLVER war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der wohl mit grandioseste Gitarrist aller Zeiten unruhig wird und wieder Musik machen muss. Und auch wenn diese VÖ als Solo-Album angepriesen wird, stimmt dies nur bedingt. Denn auch dieses Mal hat Slash reihenweise Gast-Musiker eingeladen, um auf der Platte mitzuwirken und mitzuarbeiten! Da wäre alleine schon seine Studio-Band mit Bassist Chris Chaney (JANE’S ADDICTION), Josh Freese (NINE INCH NAILS) und Produzent Eric Valentine (QUEENS OF THE STONE AGE, ALL-AMERIAN REJECTS)!

Und natürlich brauchen Songs meist auch Stimme und Texte. Dazu haben sich auch einige nicht gerade unbekannte Personen beim Maestro im Studio eingefunden. Den Anfang macht Ian Astbury (THE CULT) beim eröffnenden Groove-Rocker „Ghost“, bei dem auch Izzy Stradlin (ehem. GUNS N’ROSES) in die Saiten greift. Schön eingängiger Sleaze-Rock, dessen Melodien, wie auch Astburys Stimme, gut zu VELVET REVOLVER passen würden. Beim mystischen Stampfer „Crucify the Dead“ beweist OZZY, dass er gesanglich noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Mit die größte Überraschung bietet Fergie von den BLACK EYED PEAS! So entpuppt sich dieser Feger bei „Beautiful Dangerous“ als richtige Rock-Röhre, die zusammen mit Slashs Riffs und Melodien einen potenziell bluesigen Gunners-Song raushaut. Stark! Das Talent, die richtigen Leute für seine Songs zu finden, beweist der Lockenkopf dann auch mit Chris Cornell (SOUNDGARDEN, AUDIOSLAVE), der beim gefühlvollen „Promise“ zu überzeugen weiß. Andrew Stockdale (WOLFMOTHER) klingt beim rockenden „By the Sword“ wie der einzig wahre Axl Rose-Erbe während mit Lemmy (MOTÖRHEAD) klassisch bei „Doctor Alibi“ abgerockt wird. Dave Grohl (FOO FIGHTERS, NIRVANA) rockt dann mit Slash und Duff McKagan (VELVET REVOLVER, ex-GN’R) beim Instrumental „Watch this“ richtig ab, KID ROCK bringt zu „I hold on“ die Country-Säge mit und IGGY POP zeigt bei „We’re all gonna die“, dass man nie zu alt für Punk Rock ist! M. Shadows (AVENGED SEVENFOLD) präsentiert dann sogar die Metal-Keule und mit dem Rock-Ohrwurm „Starlight“ stellt Slash seinen Tour-Sänger Myles Kennedy (ALTER BRIDGE) vor.

So bietet SLASH mit seinem Solo-Album einen Querschnitt durch die ganze Rock-Vielfalt und präsentiert damit mal wieder seine sehr unterschiedlichen Einflüsse, die von purem Rock über Heavy Metal, Country und Goth bis hin zu Easy Listening („Saint is a Sinner too“ mit Rocco de Luca) gehen. Das besonders Beeindruckende dabei ist, dass dieser legendäre Gitarrist für jeden Gast den perfekten Song parat hat und sich selbst in jedem Stil so zu Hause fühlt, dass es packende Melodien, drückende Riffings und herausragende Soli nur so hagelt. Aber mal ehrlich, wer hat bei SLASH auch etwas anderes erwartet?

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