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SPELLBREAKER - More

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Artist SPELLBREAKER
Title More
Homepage SPELLBREAKER
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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7.4/10 (7 Bewertungen)

Diese noch recht junge Bielefelder (ja echt jetz!) Combo sagte mir bis zum Falkendom-Konzert überhaupt nichts! Das sollte sich allerdings schleunigst ändern, spätestens als ich im Dom auflief und heftigstes Gemeter aus dem Saal zur Tür schallte! Also alle Leute erst mal stehen lassen und angucken, wer da solch formidablen Krach fabriziert. Der gedreadlockte Fronthüne Robert zog erst mal die Blicke auf sich, allein schon wegen seiner Bühnenpräsenz. Aber auch die brunftigen Vocals sind aller Ehren wert. Logisch, dass ich mir das Debüt-Demo gleich mal zulegen musste, zumal für lächerliche 3 Euronen! Nach einer enorm geilen AMON AMARTH-Kofferversion gab’s eh keine Fragen mehr, hörte sich fast wie das Original an!

Soundmäßig liegt bei den Schweden auch die Heimat von SPELLBREAKER. Also rollender Death Metal ist angesagt. Und das 5 begeisternde Songs lang! Und für ein Demo ballert der Sound, den SPECTRE DRAGON-Mätty und Gerald hingezaubert haben, auch recht ordentlich. Gleich der mächtig walzende Opener “More” ballert euch die Rübe runter! Zumal neben Groovegedonner auch ordentlich geblastet wird, und das richtig sauber sogar! Hut ab. OWL-Forumsmeister Börgi an den Kesseln hat’s definitiv in den Beinen! Das Deutschtextige “In finsterer Nacht” gibt dann alle möglichen Schwedentodeinflüsse wider, aber auf eine frische und packende Weise. HYPOCRISY sein hier mal als Schwerpunkt genannt… Löblich nebenbei auch das vorbildliche Booklet! Immerhin 8-seitig inkl. aller Texte und großem Bandpic. Dazu noch farbig. Da sind 3 Euronen mehr als lachhaft! Mit “Winter Dawn” kommen wir dann bei AMON AMARTH an, aber auch hier gibt es trotz aller Einflüsse kein blindes Abkupfern. Besonders das 80er-Metal-Solo von Gitarrist Peter ist nicht so arg Death Metallisch… aber cool. “Dein Herz” klingt dann nun aber gaaanz schwer nach den Schweden und auch der abschließende Mitgröhl-Groover “March to Hell” kann seine latente Schlagseite gen Norden nicht verhehlen. Macht aber nix, weil einfach nur geil!

Dieses Knallerdebüt darf sich kein Death Metal-Lunatic entgehen lassen!

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