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STEEL PANTHER - Balls Out

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Steel-Panther-Balls-Out.jpg
Artist STEEL PANTHER
Title Balls Out
Homepage STEEL PANTHER
Label UNIVERSAL
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.0/10 (4 Bewertungen)

Oh, oh, oh… da endet das Jahr doch noch mit einer herben Enttäuschung für mich im musikalischen Bereich… und umso bedauerlicher finde ich es, dass jenes gerade mit einem der nicht nur von mir meisterwarteten Releases des ausklingenden Jahres passiert. Die schwanzfixierten Buben von STEEL PANTHER bewirken mit dem auf ein ödes Intro folgenden „Supersonic Sex Machine“ bei mir sofort fragend hochgezogene Augenbrauen… und dazu kommen später abwechselnd entweder müdes Lächeln oder wahlweise resignierendes Kopfschütteln.

Ihr merkt, es tut mir weh, so über eine Combo zu schreiben, die mit dem Vorgänger „Feel the Steel“ für mich eine der frischesten und auch lustigsten Platten der letzten Dekade im Bereich Sleaze-/ Cock- & Hard-Rock auf die Welt losgelassen hat. Eins vorweg: eigentlich macht man auch auf dem aktuellen Album nichts wirklich falsch, man huldigt (mal wieder) entweder frech klauend oder mal subtil zitierend den Vorbildern aus der Hoch-Zeit des Glam (G’N'R, CRÜE, WARRANT, SKID ROW usw.), hat eine fette, amtliche Produktion am Start und posiert so derb kurz vor peinlich… „Comedy-Metal at its best“. Doch so professionell die Ausführung ist, so infantil unerträglich sind für mich auf der Scheibe diesmal die Texte. Ok, man erwartete jetzt wirklich keine poetischen Glanzstücke, aber die „gute“ Penis/ Vagina/ Blasen-Lyrik des Debüts ist leider einem BLOODHOUND GANG-Niveau gewichen… überhaupt nicht witzig und mit Fremdschämpotenzial. Desweiteren zündet hier nichts wirklich. Auch nach mehrmaligem Hören haut mich kein Refrain wirklich vom Hocker und es fehlt der Scheibe an echten Highlights… besonders tragisch: es ist kein Hit mit vergleichbarer Klasse wie der sich auf dem Debüt befindliche „Death to all but Metal“ auszumachen.

Somit plätschert das Teil schlussendlich dann zwar korrekt tönend aber völlig ohne Spannung an einem vorbei wie die eher mittelmäßigen Releases oben genannter Vorbilder. Traurig, traurig. Aber diese CD polarisiert anscheinend, ich habe mittlerweile schon viele sehr konträre Meinungen dazu gehört, dabei auch viele begeisterte Lobeshymnen. Somit liegt es an jedem selber, wie er mit dieser Scheibe verfährt: auf Knien in Spandex gehüllt mit Freudentränen abfeiern oder genervt und enttäuscht abwinken und lieber das Debüt auflegen? Für mich leider ganz klar das Letztere… so sehr mich das auch schmerzt. Anspieltipps: Keine, sorry.

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