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STERNENSTAUB - Destination: Infinity

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Sternenstaub.jpg
Artist STERNENSTAUB
Title Destination: Infinity
Homepage STERNENSTAUB
Label BLACK ATTAKK
Veröffentlichung 22.03.2004
Leserbewertung
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Gibt es in ganz Österreich eigentlich nur einen Drummer? Diese Frage stellt man sich unwillkürlich, wenn man das Line Up der symphonischen Black Metaller STERNENSTAUB betrachtet. Schon wieder ist Moritz Neuner mit dabei, der auch bei ABIGOR, DARKWELL oder SHADOWCAST die Felle bearbeitet. Wobei die Band ursprünglich das „Baby“ eines gewissen Bernd Grünwalds war, der sich 1997 durch die Möglichkeiten eines Synthesizers dazu inspiriert sah, seine Gedanken musikalisch umzusetzen. Im Laufe der Zeit nahm das Projekt konkrete Formen und so fand man den endgültigen astronomischen Namen sowie noch insgesamt 3 Mitstreiter, von denen 2 auch bei GOLDEN DAWN aktiv sind. Es wird aber betont, dass STERNENSTAUB eine eigenständige Formation darstellt, die sich design-technisch wie textlich mit den Weiten des Alls beschäftigt.

Damit rückt man natürlich ein wenig in die Nähe der verblichenen LIMBONIC ART, die genau wie ARCTURUS im Presseinfo genannt werden. Das kann man auch nicht ganz von der Hand weisen, aber im Gegensatz zu den Norwegern fehlt den Alpenländlern die „manische“ Kreativität etwas ganz Großes zu erschaffen. Was nicht heißen soll, dass „Destination: Infinity“ schlecht wäre, nein, hier handelt es sich um gut hörbares Handwerk mit angenehm abwechslungsreichem Songwriting. Die 8 Songs des Debüt beherbergen drei verschiedene Gesangsstile (Keifen, tiefer und hoher Cleangesang), die zumeist gepflegt dargeboten werden. Dazu erklingen mal sphärische, mal aggressive Passagen, die einen gewissen Hang zum Bombast nicht verleugnen und von Synthieflächen ergänzt werden. Beim Titeltrack werden auch klassische Einflüsse bei den Leadgitarren deutlich. Leider ist die Produktion nicht so drückend, wie sie heutzutage sein kann, worunter der Drumsound leidet, der sich besonders bei „Distant Spheres“ etwas klapprig anhört.

Man kann die Scheibe, die hin und wieder auch einen leicht folkigen Anstrich ähnlich FALKENBACH besitzt („Astronomica“) im Ganzen ohne einen Ausfall genießen, allerdings fehlen auch die Übersongs. Die Gesellenprüfung ist somit bestanden, das Meisterstück erwarten wir beim nächsten mal, wenn noch der göttliche Funke hinzustößt oder meinetwegen die Inspiration einer Supernova…

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Sternenstaub 'Destination: Infinity' Tracklist
1. Darkness and stars
2. The mind's eye
3. Shadows in my heart
4. Astronomica
5. Distant spheres
6. Frozen tears
7. The eternal slumber
8. Destination: Infinity
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