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STEVIE SALAS & BERNHARD FOWLER - The Best of the IMF’s 2010

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Artist STEVIE SALAS & BERNHARD FOWLER
Title The Best of the IMF’s 2010
Homepage STEVIE SALAS & BERNHARD FOWLER
Label BELLAPHON
Leserbewertung
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Dass STEVIE SALAS zu den aktuell wohl besten Gitarristen gehört, muss ich an dieser Stelle wohl nicht erwähnen. In seiner Kariere spielte er mit Künstlern wie ROD STEWART, GEORGE CLINTON oder auch MICK JAGGER und hat es mal eben auch zu einer eigenen TV-Show im amerikanischen Fernsehen gebracht. BERNHARD FOWLER hingegen ist vor allem seit einigen Jahren Teil des Line Ups der ROLLING STONES. Und zusammen mit einigen anderen Freunden bilden sie die IMF’s, eine Gruppe die sich immer wieder gern gegenseitig auf ihren Alben unterstützt. Und genau darum geht es auf diesem Album, um Korporationen mit Musikern.

Die beiden ersten Stücke dieser Titelsammlung bieten mehr oder weniger das, was man auch erwarten würde. Rockende Melodien mit guten Soli und treibenden Rhythmen. Vor allem „Sweet Thang“ von NICKLEBAG (nein, nicht die Radiopopper aus Kanada, sondern eine Band SALAS’ und FOWLERS aus den 90er Jahren) erweist sich dank eines eingängigen Textes als mitsingtauglich. Aber spätestens mit „Get your hands in the air“ wird man merken, dass vor allem SALAS an der Gitarre nicht auf ein Genre beschränkt ist. Denn hier mixt er Rock mit Funk. Seltsam aber hörbar. „Trapped like a rat“ schlägt im Anschluss in eine ganz andere Kerbe. Hier werden schwere Riffs ausgepackt, die man am ehesten im Heavy Metal wieder findet. Was das nun erklingende „Get away“ beweisen soll, erschließt sich mir nicht ganz. Dieser psychedelische jazzlastige Pop strapaziert meine Ohren doch recht arg. Doch damit nicht genug. „Body Slam“ zitiert mal eben noch weitere Genres. Hier treffen HipHop auf Funk und nur ganz dezente Rockzitate. Seltsam! An dieser Stelle möchte ich aber auch aufhören, die Titel einzeln aufzuführen. Nur soviel sei gesagt. Man findet bei den folgenden Stücken noch mehr Rock, Jazz, Funk und auch etwas Metal. Das Ganze ist übrigens in einem ansprechenden Klanggewand verpackt und überzeugt zumindest damit auf ganzer Line.

Kann man hier eine Kaufempfehlung geben? Ich weiß es nicht! Diese, ich möchte es als Retrospektive bezeichnen, Veröffentlichung besticht auf jeden Fall durch ihre ausgefallene Mischung und die völlige Ignoranz der Genregrenzen und verdient allein dafür schon Respekt. Ein durchgängiges Hören ist jedoch auf Grund der extrem unterschiedlichen Stücke recht schwierig. Mir z.B. stoßen dabei immer die funk- und HipHoplastigen Songs etwas bitter auf. Also keine leichte Kost, aber dennoch von Meisterköchen.

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