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STONEMAN - Human Hater

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Artist STONEMAN
Title Human Hater
Homepage STONEMAN
Label TWILIGHT ZONE RECORDS
Veröffentlichung 03.12.2010
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Wenn Jungs zu Männern werden, dann dauert das etwas… Genau so ist es auch mit guter Musik. Drei lange Jahre musste man auf das nunmehr dritte Werk der Schweizer (mittlerweile) Dark Rock–Menschenhasser von STONEMAN warten, bis der Nachfolger von „Sex.Drugs.Murder“ (2006) und „How to spell Heroin“ (2007) auf den Markt geworfen wurde. Und ganz ehrlich – das Warten hat sich absolut gelohnt. „Human Hater“ ist das bislang beste und ausgereifteste Album der Band. Sie sind ihrem Stil treu geblieben, harte Riffs mit krachigen Melodien zu verbinden und so immer wieder neue Ohrwürmer zu schaffen. Auch gibt es wieder Gaststars, die zwei Songs zu etwas Besonderem werden lassen. Der erste davon ist „Zombie Zoo“, welcher von keinem geringerem als WEDNESDAY 13 begleitet wird und der seinen gewohnten Stil gekonnt einfließen lässt. Jedoch gab es nicht nur musikalische Veränderungen sondern auch wieder einen Besatzungswechsel. Kein Geringerer als Iron Cris, der STONEMAN-Fans auch als „Mädchen für alles“ bekannt ist, zupft jetzt an Stelle von Dave Snow den Bass. Dave ist jedoch nicht verloren, sondern bleibt der Band als Produzent erhalten. Denn wie auch bei den Vorgängern hat er vorliegende Scheibe produziert.

Aber mal von Anfang an. Das Album wird eröffnet mit „White Star“ und es folgt „Hope You All Die Soon“. Beides sehr harte, krachende Songs, die schon mal gut auf das Folgende einstimmen. Und das, was am Anfang versprochen wird, kann man auch durchaus halten. Es folgen harte Riffs und krachende Melodien, die die Songs zu einzigartigen Ohrwürmern werden lassen wie das bereits angesprochene „Zombie Zoo“. Weiter geht’s ganz direkt mit „Trail Of Destruction“. Da ist der Name Programm. Denn wer würde an manchen Tagen nicht mal gern eine Schneise der Zerstörung anrichten… Am besten lässt man dabei „Human Hater“ laufen, dann klappt das noch besser. „Suicide is a Suicide“ wird direkt hinterher geschossen und lässt denn Appetit weiter ansteigen. Und diese Lust wird durchaus gestillt. Es folgen „Built Of Anger“, „Sugar Mama“, „Kendra Comes“ und „Let The Beast Comes In“.

Tja, und dann kommt etwas, womit man überhaupt nicht rechnet. War man gerade dabei, so richtig schön abzugehen, wird man mal kurz auf den Boden der Tatsachen zurückgezerrt. Und das mit aller Macht und Gewalt. „No Sweet November“ ist nicht nur die erste Auskopplung aus „Human Hater“, sondern auch etwas vollkommen anderes, als alles, was man bisher von der Band gewohnt war. Klar, auf jedem Album von STONEMAN ist am Schluss eine Ballade, um die CD ausklingen zu lassen. Aber DAS hier ist etwas Besonderes. „No Sweet November“ ist STONEMAN pur. Entstanden ist der Song mit dem Schweizer „Star-Songwriter“ VAN VELVET, welcher schon für Hits von FALCO, JOACHIM WITT, DIE PRINZEN und YVONNE CATTERFELD verantwortlich zeichnet. Und schon bei den ersten Takten trifft er mitten ins Herz. Komplett ohne Stimmverzerrer oder sonstigem Schnick Schnack kommt er daher und bohrt sich ganz ganz tief ins Ohr, um sich da heimisch einzurichten. Auch wenn STONEMAN musikalisch sonst nix mit THE RASMUS und HIM zu schaffen haben, brauchen sie diese Vergleiche bei dem Herbst-Hit „No Sweet November“ absolut nicht zu scheuen.

Fazit: Das Beste, was ich in letzter Zeit im Dark Rock–Bereich gehört habe. Wie immer sehr melodiös und stark. Das perfekte Album, um das Jahr ausklingen zu lassen.

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Stoneman 'Human Hater' Tracklist
1. white star
2. hope you all die soon
3. zombie zoo feat. wednesday 13
4. trail of destruction
5. human hater
6. suicide is a suicide
7. built of anger
8. sugar mama
9. kendra comes
10. let the beast come in
11. no sweet november feat. van velvet (bonus)
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