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STRATOVARIUS - Intermission (Re-Release)

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Artist STRATOVARIUS
Title Intermission (Re-Release)
Homepage STRATOVARIUS
Label EAR/ EDEL
Leserbewertung
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Nein, bei „Intermission“ handelt es sich nicht um ein neues STRATOVARIUS Album, wie eigenfleischte Fans sowieso wissen. Vielmehr liegt hier das Re-Release einer bereits vor 10 Jahren erschienen Compilation vor, eine Art Best of des Schaffens der Band bis 2001, inklusive einiger, bis dahin nur in Japan veröffentlichter Versionen und Coversongs, wie z.B. „Bloodstone“ (JUDAS PRIEST), „Kill The King“ und „Surrender“ (beide RAINBOW). Bei Erscheinen war „Intermission“ als Dankeschön für die Fans gedacht, bevor man sich nach mehrjähriger Studioarbeit und eifrigem Touren in eine zweijährige Pause verabschiedet hat.

Natürlich bergen Sampler immer die Gefahr, dass es Fans gibt, die der Meinung sind, dort wären nicht die stärksten Songs vertreten. STRATOVARIUS haben hier jedoch eine gelungene Mischung hochmelodischer Power Metal-Songs zusammengestellt, die neuen Fans zudem die Möglichkeit bietet, sich so schnell einen Überblick über altes Material zu verschaffen (in denen Kotipelto teilweise noch nicht bei der Truppe als Sänger tätig war). Neben pfeilschnellen melodischen Stücken wie „The Curtains Are Falling“ gibt es auch Balladen. Um genau zu sein, besteht der größte Teil des Albums aus Liedern, die eher im Midtempo Bereich und darunter angesiedelt sind. So z.B. der Opener „Will My Soul Ever Rest in Peace?“ und das nachfolgende „Falling Into Fantasy“. Beim nachfolgenden „The Curtains are Falling“ tritt man dann aber wie bereits erwähnt auf das melodische Gaspedal und feuert treibende Riffs ab. Der Wechsel von 1-2 ruhigeren Stücken und schnelleren Songs zieht sich durch das Album, so dass es recht abwechslungsreich geworden ist. Rausschmeißer der regulären CD ist das allseits bekannte „Hunting High & Low“ in einer Liveversion, die allerdings so sauber klingt, dass da sicherlich ein wenig nachgeholfen wurde.

Und wie es sich bei Re-Releases nun mal schickt, hat man auch diese Version ein wenig aufgewertet. Neben den 15 Stücken, die bereits 2001 vertreten waren, wurden zwei Bonustracks hinzugefügt: „Freedom“ und „Neon Light Child“ – beide jeweils als Demoversionen. Somit gibt es neben einer Best Of Reise durch die Vergangenheit auch einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Fans von den Finnen in Zukunft noch erwarten können. Für Fans, die die hier enthaltenen Stücke noch nicht von Singles oder Japan-Editionen und dergleichen haben bzw. Neu-Hinzugekommene empfehlenswert.

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