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SUBHEIM - No Land Called Home

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Artist SUBHEIM
Title No Land Called Home
Homepage SUBHEIM
Label AD NOISEAM
Veröffentlichung 05.11.2010
Leserbewertung
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9.0/10 (3 Bewertungen)

Das noch sehr junge Projekt SUBHEIM um Kostas K und Gastsängerin Katja bringt mit „No Land Called Home“ bereits das zweite Album heraus. Wer SUBHEIM schon einmal live erlebt hat, der weiß, wovon ich spreche: Die beiden Protagonisten leben die Musik förmlich auf der Bühne aus! Nicht nur auf der Bühne, sondern auch im heimischen CD-Player verschafften sie mit ihrem Debüt „Approach“ bereits große Ohren und ein wohliges Gefühl in der Magengegend. Die Stilrichtungen Klassik, Elektro, IDM und Ambient sind ohne Zweifel sehr gut miteinander kombiniert und auch Katjas wunderschöne Stimme weiß sich den Tonfolgen sehr gut anzupassen. Extensive und melodische Synthesizer, Piano, Streicher sowie eine Reihe gekonnt in Szene gesetzter Percussion-Elemente bringen den Sound auf einen gemeinsamen sphärischen und zugleich schwermütigen Nenner.

„No Land Called Home“ kommt mit elf Tracks daher, welche für die passende Stimmung in der winterlichen Jahreszeit sorgen. Darüber hinaus kann man einfach die Seele baumeln lassen. Entspannung, Gänsehaut, Wohlbehagen, ein Kribbeln unter der Kopfhaut und eine gute Portion Melancholie machen sich bereits beim ersten Stück „Dust“ bemerkbar. Wunderschöne Melodiefolgen, die zusammen mit dem passenden Beat und der glasklaren weiblichen Stimme mehr als nur unter die Haut gehen. Noch eine Nummer intensiver geht es mit „Streets“ und „When Times Relieves“ weiter. Tiefgang und Melancholie vereinen sich zu einem Hörvergnügen der sphärischen Art. „December“, „Betwenn Fear And Love“, „Conspiracies“ und „The Cold-Hearted Sea“ lassen sich sehr gut in die Kategorie Filmmusik einordnen, laufen beim Lauschen der wunderbaren Klänge und Arrangements förmlich bewegte Bilder vor dem inneren Auge ab. „The Veil“ – eine wunderschöne Ballade, zu welcher Timothy N. Gregory geladen wurde. Seine Stimme verpasst dem ohnehin schon beachtlichem Song noch eine ganz besondere Note voller Emotionen und erinnert stellenweise an den Evergreen „The Power Of Love“ von FRANKIE GOES TO HOLLYWOOD. Auch „Dunes“ reiht sich wunderbar in das bisher Gehörte ein. Der Songaufbau ist einfach fantastisch! Von extrem ruhig und schon fast psychedelisch, über Panflötenklänge bis hin zu verschiedenster Percussion. Sehr gelungen! Einzig mit Gitarrenseiten und engelsgleichem Gesang weiß auch der Song „The Ravage Below“ zu bestechen, bevor das Album mit „At The Edge Of The World“ einen eindrucksvollen Ausklang hergibt.

Die Musik von „No Land Called Home“ macht wie eingangs schon erwähnt Abstecher in die Stilrichtungen Ambient, Klassik, IDM und wenn man ganz weit ausschweifen möchte, auch in die der Heavenly Voices. Für all diejenigen, die sich hier zu Hause fühlen, ist diese VÖ ein Pflichtkauf. „NLCH“ entpuppt sich schnell als gern gehörtes Meisterwerk, welches im CD-Regal bestimmt nicht einstauben wird. Wenn Beethoven & Co in der heutigen Zeit leben würde, dann hätten sie es meines Erachtens nicht besser hinbekommen! Ganz große Klasse!

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