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SUGARFOOT - The Santa Ana

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Artist SUGARFOOT
Title The Santa Ana
Homepage SUGARFOOT
Label CRISPIN GLOVER RECORDS
Veröffentlichung 24.06.2016
Leserbewertung
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Genau ein Jahr nach „Different Stars” präsentieren SUGARFOOT ihre vierte Langrille „The Santa Ana”. SUGARFOOT sind Øyvind Holm und Hogne Galåen (jeweils Gesang & Gitarre), das MOTORPSYCHO-Mitglied Bent Sæther am Bass, Roar Øien (Pedal Steel – TOO FAR GONE), Thomas Henriksen (Keys – DIPSOMANIACS) und Even Granås (Drums und ebenso wie Bent bei THE INTERNATIONAL TUSSLER SOCIETY involviert). Die Herrschaften sind in Trondheim zuhause und für die Aufnahmen und das Mixing ihres vierten Streichs haben sich die Jungs ein enges Zeitfenster gesteckt: ganze zwei Wochen sollte das Ganze insgesamt dauern! Also kein langes Rumfrickeln und Probieren, sondern gleich Butter bei die Fische! Auf diese Weise entstanden in sieben Tagen 14 Tracks, von denen es 13 auf „The Santa Ana“ geschafft haben. 13 Songs, die mit der heißen Nadel gestrickt wurden?

Mitnichten! Stattdessen haben sich die Norweger ihrer Kernkompetenzen besinnt und liefern einen frischen, angenehm rauen Sound, der reich an Harmonien und Melodien ist. Der Mix aus Rock-Pop, Folk und Americana geht immer noch direkt ins Ohr, insbesondere eine countreske Nummer wie „Schmogne“ bringt zudem auch den Fuß zum Wippen, während beim Hören des großartigen „My Buzzing Telephone“ unvermittelt ein staubiger Highway vor dem geistigen Auge auftaucht. Mit viel Temperament bitten derweil „Blisters On My Mind“, „Hungry Man“ und „Coastal Postcard“ auf die sandigen Tanzdielen, wohingegen „Already Counting“ bittersüße Americana-Melancholie verbreitet und das tiefenentspannte „Snakes And Ladders“ bestens im abendlichen Sonnenuntergang auf der Holzveranda irgendwo im mittleren Westen performt werden könnte. Und wenn man schon so nett zusammensitzt, dauert’s auch nicht mehr lang, bis man gemeinsam abwechslungsreiche Songs wie „A Cog In Your Wheel“, „The Nightingale“, „All Dried Up“, „A Repossessed Blues“ und „Mighty Pharaoh“ jammt. Auf der Zielgeraden bekommt das Ganze mit „Santa Ana (Hats Off To Shakey)“ einen dezenten Prog-Anstrich, sodass der Silberling mit viel Verve und einer Spielzeit von satten 15 Minuten fürs letzte Lied ausklingt.

Bei aller Eile haben sich SUGARFOOT an dieser Stelle offensichtlich doch mal richtig Zeit genommen,  sonst hat die kurze Leine aber auch nur positive Spuren hinterlassen. „The Santa Ana“ klingt absolut stimmig und ist durchgängig hörenswert. Schließlich hatten die Skandinavier schon im Vorfeld ihre  Lyrics und Arrangements sorgfältig vorbereitet und so gut präpariert konnte es ja auch im Studio nur noch wie am Schnürchen laufen.

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