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SWALLOW THE SUN - The Morning Never Came

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Swallow_the_Sun.jpg
Artist SWALLOW THE SUN
Title The Morning Never Came
Homepage SWALLOW THE SUN
Label FIREBOX
Veröffentlichung 14.03.2008
Leserbewertung
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5.8/10 (5 Bewertungen)

Wenn man wissen möchte, welche Musik die Finnen von SWALLOW THE SUN fabrizieren, muss man nur mal das wunderschöne Cover betrachten. Motiv: Ein altes, moderiges Haus verloren in tiefster Einöde, aber es scheint auch Licht aus den oberen Fenstern. Übertragen auf den Sound der Skandinavier bedeutet dies: Trauriger Doom/ Death mit melancholischer Grundhaltung aber nicht ohne Hoffnung auf eine vielleicht bessere Zukunft. Die noch relativ junge Band gründete sich im Jahre 2000 und besteht heute aus Membern von PLUTONIUM ORANGE und den einigermaßen bekannten FUNERIS NOCTURNUM (Sänger Kotamäki, Keyboarder Munter und Bassist Honkonen). Nach einem Demo landete man gleich auf dem einheimischen Label Firebox, die für ihre Doom-Veröffentlichungen bekannt sind.

Im Gegensatz zu z.B. ihren Genossen von WOODS OF BELIAL ist dies hier aber kein absolut nihilistischer zähfließender Brei, man frönt eher der allgemein akzeptierteren Variante im Verbund mit Death Metal-Einflüssen. Besonders positiv wirkt sich in meinen Augen aus, dass man komplett auf weiblichen Gesang verzichtet und auch die Keyboards nur dezent im Hintergrund Farbtupfer setzen lässt. So dominieren einzig und allein die gleichermaßen trägen wie mitreißenden Gitarrenleads und Kotamäkis anklagende Growls. Diese Art von Metal mit den immer wiederkehrenden Riffs kann entweder langweilig oder atmosphärisch ausfallen, das hängt einzig und allein von der Leidenschaft der beteiligten Musiker ab, und der Beschaffenheit der Arrangements. Und bei den „verschlungenen Sonnen“ gibt es viele Momente der Genialität, die man auch auf frühen MY DYING BRIDE oder KATATONIA-Scheiben so mochte, wenngleich sie schon ein wenig anders klingen. Natürlich schimmert die bekannte finnische Melancholie an allen Ecken und Enden durch, die wird aber hin und wieder auch von eruptiver Brutalität beiseite gefegt, wie z.B. durch den Black Metal Schrei bei „Swallow“. Ansonsten agiert man zwischen verschleppten bis hin zu Midtempo-Passagen und wird dabei nur sehr selten beliebig.

Wer auf besagte Bands steht und auf „liebliche“ Elemente verzichten kann, sollte das dunkle Haus betreten und am Ende wird er sicher die obere Etage betreten und das Licht sehen… Absolut lohnenswert!

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Swallow the Sun 'The Morning Never Came' Tracklist
1. Through her silvery body Button MP3 bestellen
2. Deadly nighshade
3. Out of this gloomy light Button MP3 bestellen
4. Swallow Button MP3 bestellen
5. Silence of the womb Button MP3 bestellen
6. Hold this woe
7. Under the waves Button MP3 bestellen
8. The morning never came
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