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SYSTEM SHOCK - Arctic Inside

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System-Shock-Arctic-Inside.jpg
Artist SYSTEM SHOCK
Title Arctic Inside
Homepage SYSTEM SHOCK
Label KARMAGEDDON MEDIA
Veröffentlichung 12.07.2004
Leserbewertung
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Idealere Umstände kann man sich gar nicht wünschen um sein Debüt zu verwirklichen: Ein ordentliches Label im Rücken, durchaus routinierte Musiker am Start (Drummer George Kollias sitzt auch bei NIGHTFALL hinter den Kesseln), das Top-Studio “Tico-Tico” zur Verfügung und der allseits bekannte Niklas Sundin (DARK TRANQUILLITY) entwirft das Album-Cover. Wenn man nun noch ordentliche Songs in der Hinterhand bereit hält, ist ein amtliches Elch-Tod-Album fast vorprogrammiert.

Und ordentliche Songs hat Band-Chef und Produzent Lukas Bergis auf alle Fälle parat. O.k., das Rad neu erfinden, können und wollen SYSTEM SHOCK bestimmt nicht. Aber dieses Album klingt für ein Erstlingswerk bereits sehr ausgereift, die Tracks gehen ziemlich gut ins Ohr. Da gibt es schöne IN FLAMES-Leads (“Devilwish”), Ohrwurm-Refrains (“Orbital”) und sogar Lead-Keyboards und cleane Vocals, die man sonst doch eher von AMORPHIS kennt, finden ihren Platz auf “Arctic Inside”, z.B. bei “Moonlight” oder “Call of Orion”. Obwohl die Combo schon mal die fünf/ sechs Minuten-Marke überschreitet, werden die Songs nicht langweilig. Im Gegenteil, jedes Stück groovt von Anfang bis Ende. Eine kleine Kritik meinerseits ist allerdings, dass man die Lieder nicht wirklich auseinander halten kann. Mal von einigen Soli oder Keyboard-Passagen abgesehen, sind die einzelnen Songs untereinander schon relativ austauschbar. Einerseits kommt die Platte so zwar in einem Guss daher, und man kann “Arctic Inside” locker in einem Rutsch durchhören. Aber es fehlt ein Album-Highlight, bei dem der Hörer aufhorcht und die Skip-Taste drückt, um sich die Komposition nochmals reinzuziehen.

Alles in allem ist dieses Debüt alles andere als kalt (siehe Albumtitel). Hier kommt solider Schweden-Tod, der alle Fans der frühen NIGHTFALL, AMORPHIS, DARK TRANGUILLITY und IN FLAMES begeistern dürfte. Zum Schluss ein vielleicht nicht so ganz wichtiges Merkmal, welches aber meiner Meinung nach schon seinen Teil zur Band-Präsentation beiträgt: Schaut Euch mal die Bilder der Musiker auf deren Homepage an. Man sollte nicht immer vom Äußeren einer Person auf ihren Musikgeschmack schließen, denn gerade Sänger Dimitris sieht nach allem anderen als einem Death Metal-Sänger aus.

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System Shock 'Arctic Inside' Tracklist
1. Devilwish
2. Orbital
3. Fading Star
4. Moonlight
5. Call Of Orion
6. Safe Inside
7. Bleed It Of
8. Arctic Circle
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