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T.A.N.K. - Musica Denaturale

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Artist T.A.N.K.
Title Musica Denaturale
Homepage T.A.N.K.
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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5.2/10 (6 Bewertungen)

Der Dessauer Reinhard Hüber betreibt seit 2002 sein Soloprojekt T.A.N.K., die Abkürzung steht für “Taktischer Angriff (auf ´s) Nerven-Kostüm”. Seine Debüt-CD “Musica Denaturale” liegt mir nun vor.

Vielfältige Themen dienen als Inspirationsquelle für seine Songs, Trennung (“All Over”), Gesellschaftskritik (“Digging our own graves”, “Sonett 66″) oder totale Kontrolle (“Mind”). Dies klingt nach den typischen wütenden EBM-Themen, jedoch betont Reinhard, dass bei T.A.N.K. jederzeit auch der Spaß groß geschrieben wird. Musikalisch setzt er auf Staccato-Basslinien und Industrial-Einflüsse, so dass alle Tracks sehr treibend rüberkommen. Vom Equipment her scheint er eine Vorliebe für analoge Synths zu haben. Das gesamte Album klingt nämlich sehr Old-Schoolmäßig.

Man kann es auf den kurzen Nenner bringen: Der Sound klingt wie POUPPÉE FABRIKK und der Gesang wie DER PRAGER HANDGRIFF, große Unterschiede zwischen den einzelnen Tracks kann ich nicht heraushören, daher gibt es für mich auch keine Stücke, die sich zu besonderen Favoriten entwickelt haben. Es wirkt für mich alles ein wenig angestaubt. Sicher gibt es noch genügend Fans des alten 80er EBM, aber da geht es wohl vielen wie mir, man hört lieber die Originale. Bei den heutigen technischen Möglichkeiten wirkt das Album einfach zu unkreativ für mich. Vielleicht ändert sich das ja mit der zweiten CD, die im Frühjahr 2005 erscheinen soll.

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