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TENACIOUS D - The Pick of Destiny

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Artist TENACIOUS D
Title The Pick of Destiny
Homepage TENACIOUS D
Label EPIC RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Ist das jetzt der Soundtrack zum Film oder der Film zum Soundtrack? So ganz genau kann man das wohl nicht sagen, da die Musik wesentlicher Bestandteil des Streifens ist. „TENACIOUS D – The Pick of Destiny“ heißt das Werk in der US-amerikanischen Heimat, bei uns wird es unter dem Titel „Kings of Rock“ in die Kinos kommen. Die beiden TENACIOUS D-Protagonisten Kyle Gass und Jack Black (u.a. bereits in den Lichtspielhäusern mit “School of Rock“ erfolgreich) geben in dem Movie eine schräge Rockband auf der Suche nach dem „Pick of Destiny“, einem sagenumwobenen Gitarren-Plektrum, gefertigt aus einem Zahn Satans. Waren die BLUES BROTHERS im Namen des Herren unterwegs, treiben diese beiden Vögel im Auftrag des Teufels ihr Unwesen.

Wie auch im Film werden die Hauptakteure auf der CD von so namhaften Größen wie dem FOO FIGHTERS-Sänger Dave Grohl (Satan) an den Drums, Ex-BLACK SABBATH-Sänger Ronnie James Dio und MEAT LOAF (Jack Blacks Filmvater) unterstützt. Das Ergebnis klingt ein wenig wie die Übersee-Variante von JBO. Die Melodien wirken bekannt, aber irgendwas ist dann doch noch anders. Man merkt den Songs an, dass Black und Gass absolute Vollblutmusiker sind, die jedoch ohne allzu verbissenen Ernst an die Sache rangehen. Gleich der Opener „Kickapoo“ erinnert an die Rocky Horror Picture Show, passenderweise leiht MEAT LOAF dem DUO bei diesem Titel seine Stimme. Beethovens Klassiker „Für Elise“ wird in „Classico“ verwurstet, während „Baby“ eher an JOHN DENVER erinnert. Dazwischen mogeln sich knackige Gitarrenriffs à la „Destiny“, LED ZEPPELINartige Melodien wie bei „History“ oder Tracks wie der „Master Exploder“, das sein Vorbild bei BLACK SABBATH haben könnte. Die allzeit präsenten Gitarren sprechen eine deutliche Sprache, der immer auch eine Portion Schalk hinzugefügt wird. So wie beim fröhlich-verspielten „The Divide“, das den Blumenkindern der Siebziger gewidmet sein dürfte. Mit „Break In-City“ (Storm The Gate!) eifern die Herren unverkennbar den Altmeistern AC/DC nach, während „Car Chase City“ eher nach GUNS ’N’ ROSES klingt. Für „Beelzeboss (The Final Showdown) leiht Dave Grohl dem Teufel seine böse Stimme, bevor „The Metal“ den Longplayer standesgemäß beschließt.

Die 15 Songs mit gerade einmal 33 Minuten Spiellänge haben es in den USA bis in die Top Ten geschafft, auch bei uns dürfte „The Pick of Destiny“ einige Freunde finden – sowohl in der optischen als auch der akustischen Version. Natürlich ist auch für mich die Schwermetallkomödie Pflicht, die übrigens von Ben Stiller produziert wurde. Mal sehen, wie die Songs mit den bewegten Bildern korrespondieren, ich bin gespannt…

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