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THE AEON - Songs of the Great Beast

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The-Aeon-Songs-Of-The-Great-Beast
Artist THE AEON
Title Songs of the Great Beast
Homepage THE AEON
Label LUOVA RECORDS
Leserbewertung
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6.0/10 (1 Bewertungen)

Einen gewissen Hang zum Okkulten kann man skandinavischen Musikern durchaus zusprechen. Und je weiter es nach Norden geht, desto mehr. Oulu, die Heimat von THE AEON liegt nun ganz hoch im Norden Finnlands. Und der Titel des Debütalbums lässt es schon erahnen, die Lyrics von „Songs oft he Great Beast“ stammen allesamt aus der Feder des Okkultisten und Magiers Aleister Crowley. THE AEON geben mit umfangreicher handgemachter Instrumentierung und weiblichem Gesang den Texten einen musikalischen Rahmen.

Das fällt aber durchaus freundlicher aus, als man vermuten würde. Die sieben Songs mit Titeln wie „Hymn to Satan“ oder „The bornless One“ bieten zwar neofölkische Ansätze, besonders sticht hier „Opium delirium“ positiv heraus. Aber in seiner Gesamtheit entsprechen die „Songs of the Great Beast“ jedoch eher Weltmusik und/ oder Ethereal mit einem Hang zum Mittelalterlichen. THE AEON sind insgesamt sieben Musiker, die für die Albumaufnahmen sogar noch weitere Unterstützung erfahren haben. Das sorgt dafür, dass wir neben Gitarre, Drums und Bass noch zahlreiche weitere Instrumente wie Darbuka, Glockenspiel, Violine, Cello, Akkordeon, Mandoline oder Baglamas hören. Dieses Arrangement kann sich durchaus hören lassen und harmoniert auch mit dem Gesang. Aber genau dieser ist es auch, der THE AEON nur bedingt für den geneigten Neofolker empfehlenswert macht. Für Freunde archaischer, europäischer Weltmusik, die auch freundliche Töne nicht scheuen, sind die „Songs of the Great Beast“ auf jeden Fall sehr zu empfehlen.

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