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THE ART OF LOSING - No End in Sight?

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Artist THE ART OF LOSING
Title No End in Sight?
Homepage THE ART OF LOSING
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Tja, Bielefeld rockt. Das ist nicht nur der Titel eines erfolgreichen Nachwuchs-Festival meiner Heimatstadt, sondern dürfte auch das Motto von TAOL sein. Passenderweise konnte man sich Ende 2004 sogar bis ins Finale dieses Festivals spielen und rockte dort vor über 800 Leuten!

Nun liegt schon die zweite EP innerhalb eines Jahres vor, und wieder mal macht die Combo, die aus drei Ex-Mitgliedern von MELVILLE (dessen Split ich immer noch bedauere) und Sänger Jan (SEC.100) besteht, einen wirklich mehr als guten Job. Dabei darf man nicht vergessen, dass es diese Band seit nicht einmal zwei Jahren gibt. In dieser Zeit konnte man sich durch viele Gigs in unserer Region einen wirklich guten Ruf erspielen und klingt auf der zweiten CD nun schon um Längen selbstbewusster als auf dem recht ordentlichen Vorgänger “Something more to find”. Stilistisch geht es bei TAOL ganz klar in die Emo-Punk Richtung der Neuzeit. Trotzdem lässt sich deutlich heraus hören, dass Gitarrist Rene sich sicherlich auch mal den einen oder anderen Metal-Klassiker reinzieht. Oder woher kommen sonst die Soli bei z.B. “Three My Revenge”? Bei den Gitarren merkt man auch den größten Unterschied zu den Live-Performances. So fehlt live einfach eine zweite Gitarre, die auf der Platte nämlich deutlich den Rock-Faktor erhöht. Sänger Jan wechselt auch schön zwischen energischen Shouts und “normalem” Gesang, wobei mir die Shouts um einiges besser gefallen. Wenn der Fronter richtig aus sich raus geht, scheint er sich viel sicherer zu fühlen. Die normalen Vocals passen zwar auch sehr gut zu den ruhigeren und Groove-Parts, aber gehen doch etwas unter, sobald die restliche Combo richtig los legt. Mit “los legen” sind wir auch schon beim letzten und wichtigen Punkt. Die Produktion ist wirklich absolut top, jedes Instrument ist ideal abgestimmt und man würde bei weitem nicht von einer Low-Budget-Aufnahme sprechen, wenn es nicht auf der CD stehen würde. Großes Kompliment an Gitarrist Rene. Hier dürfte man dann bei der ersten Label-CD, die sicher nicht lange auf sich warten lassen wird, beim Produzenten Geld einsparen können.

Die EP ist für 4 Euro bei der Band zu bekommen und da sollte man schnell zugreifen!

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