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THE CROWN - Doomsday King

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Artist THE CROWN
Title Doomsday King
Homepage THE CROWN
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung 24.09.2010
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

Nun sind also auch die ollen Schweden THE CROWN unter altem Banner zurück. Ursprünglich wurde das Ganze für die Nachfolgeband DOBERMANN geschrieben, doch man befand, dass sich der Kram zu sehr nach der alten Combo anhört… na ja, und unter dem alten Namen vertickt man mit Sicherheit Zehnmal soviel Alben! Musikalisch liegt man in der Tat voll auf der Linie, allerdings eher der deathigen Frühwerke. Und das ist gut so! Denn der etwas zu punkige Anstrich zuletzt ging nicht nur mir zu weit weg vom ursprünglichen Bandsound, was ja im Split endete letztendlich. Mit dem neuen Sänger Jonas Stahlhammar kehrt man zu den Wurzeln zurück und zockt melodischen Schweden Death Metal in Reinkultur.

Pfeilschnelle, räudige Attacken wie der Titeltrack oder “Angel of Death 1839″ zu Beginn hinterlassen mächtig verbrannte Erde. AT THE GATES lassen nach wie vor Grüßen, THE CROWN wühlen aber noch etwas mehr im Death Metal. SLAYER darf man vor allem im Gitarrenbereich nach wie vor nicht als Haupteinfluss vergessen. “Age of Iron” bollert ohne Pause umgehend im Highspeed weiter, hier gibt’s permanent voll auf die Glocke. Treibender, rasanter Death/ Thrash Urschwedischer Prägung, das konnte man von den Herren nun beileibe so nicht noch mal erwarten. “The Tempter and the Bible Black” rudert gemächlich los und kreist endlich mal im sägenden Midtempo, das rockige Riff ist Granate! Doch zumeist wird alles weggefräst, was nicht bei 666 auf’m Baum ist. Ein Burner jagd den Nächsten, “Soul Slasher”, das mächtige “Blood O.D.”, die Abrißbirne “Through Eyes of Oblivion” oder das total killende “Desolation Domain” – hier wird Granate auf Granate abgefeuert, Deckung suchen zwecklos! “From the Ashes I Shall Return” könnte nicht treffender betitelt sein. Lediglich der auf Dauer etwas eindimensionale Gesang könnte ein wenig mehr Variation vertragen, da kommt der gute Johan nicht an seine Vorgänger heran (neben Gründungsmitglied Johan Lindstrand war ja auch mal Tompa Lindberg 2001-02 dabei!). Das ebenfalls recht lange “He who Rises in Might-From Darkness to Light” rasiert am Black Metal entlang und blastet einen unbarmherzig aus der Scheibe raus.

Aber nur so lange, bis man zuckend den Repeatknopf zerdeppert hat, damit dieses Inferno noch mal über einen rollen kann! Fulminantes Comeback, welches die Band sofort wieder ganz dick auf der Metal-Karte platzieren wird! Natürlich: KAUFEN!!!

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the Crown 'Doomsday King' Tracklist
1. Doomsday King (4:06)
2. Angel Of Death 1839 (3:47)
3. Age Of Iron (3:12)
4. The Tempter And The Bible Black (4:40)
5. Soul Slasher (3:21)
6. Blood O.D. (4:08)
7. Through Eyes Of Oblivion (3:48)
8. Desolation Domain (4:51)
9. From The Ashes I Shall Return (6:08)
10. He Who Rises In Might - From Darkness To Light (6:06)
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