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THE GHOST ROCKETS - s/t

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Artist THE GHOST ROCKETS
Title s/t
Homepage THE GHOST ROCKETS
Label DANCING IN THE DARK RECORDS
Leserbewertung
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Als „Ghost Rockets“ bezeichnete man unbekannte Flugobjekte, die 1946 in wahren Heerscharen in Skandinavien, insbesondere in Schweden, gesichtet wurden und deren Ursprung (bzw. Existenz) anscheinend nie richtig geklärt werden konnte. Und dann gibt es da noch eine Band aus Schweinfurt, die sich Ende 2005 den gleichen Namen gegeben hat. Die fünf Herrschaften machen Alternative-Rock mit einer kleinen Prise Stoner und haben unlängst ihre erste, selbstbetitelte Full Length in die Plattenläden gebracht.

THE GHOST ROCKETS lassen es in ihren zehn Songs ordentlich krachen, auch wenn an der ein oder anderen Stelle der Funke nicht so recht zünden will. Der Opener „Morphosis“startet verheißungsvoll mit viel Desert-Rock-Attitüde und auch „Sunchild“ treibt druckvoll nach vorn. Einzig der grundsätzlich hörenswerte Gesang von Eric Greulich dürfte hier und da etwas mehr Abwechslung transportieren. Das raue Timbre seiner Stimme passt einwandfrei zum Sound der Band, nur könnte er gelegentlich etwas mehr Modulation einbringen. „When Machines Dream“ hätte insgesamt etwas mehr Drive gut getan, wenngleich die Gitarrenpassagen durchaus zu punkten wissen. „Ghost“ ist vergleichsweise beliebig ausgefallen, während „The Eyes of…“ (war auch der Titel der letztjährigen TGR-EP) im Midtempo sein Pulver verschießt. „Golden Monogram“ gibt erneut Gas und frickelt fröhlich vor sich hin, ehe „Like A Scorpio“ für einen Moment in die Vollen geht. Beschwingt schließt sich „Aurora Borsalis“ an, um vom flotten „Transporter“ abgelöst zu werden. Auf der Zielgerade erreichen die Unterfranken mit „This Life Must be A Sample“ den energiegeladenen Level, den ich mir durchgängig gewünscht hätte.

Ich vermute mal, dass THE GHOST ROCKETS live abgehen wie der Teufel. Wenn sie davon noch einen Hauch in ihre Konservenkost übertragen, gibt’s nichts mehr zu meckern.

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