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THE LAST TYCOONS - s/t

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Artist THE LAST TYCOONS
Title s/t
Homepage THE LAST TYCOONS
Label TONETOASTER
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Hinter THE LAST TYCOONS verbergen sich Stephen Fanning (Gitarre & Gesang) sowie Daniel Fitzpatrick (Gitarre, Piano, Hanjo, Akkordeon, Trompete und Gesang), die bereits seit ihrem zehnten Lebensjahr gemeinsam Musik machen. Sieben Jahre später stießen noch die Schulkameraden Matthew Roddy (Bass, Violine, Gesang) und der Drummer The Hog hinzu und die Jungs beginnen, sich unter dem Namen PORN TRAUMA auf der Grünen Insel eine kleine Fangemeinde zu erspielen. Mit PORN TRAUMA ist allerdings 2007 Schluss, doch wenige Monate später geht’s mit THE LAST TYCOONS und weiblicher Unterstützung in Form von Aoile Ruth (Piano, Orgel, Violine, Glockenspiel, Gesang) in Sachen Rock’N’Roll mit R&B- und Brit-Pop-Einflüssen weiter.

Nachdem die Arbeiten am selbstbetitelten Debüt schon 2008 begannen, ist der Silberling mit seinen zehn Songs jetzt endlich fertig gestellt und wartet auf seine Hörer. Die werden gleich mit dem bluesgeschwängerten „Speed“ in Empfang genommen – ein Stück, das man eher im Süden der USA denn auf dem irischen Eiland vermuten würde. Das melancholische „Who Needs Radio (Part II)“ klingt da ähnlich wie das beschwingte „Not At All“ schon stärker nach Whiskey und Guinness, während beim ruhigen „The Dry Law“ zu gleichen Teilen Irish Folk wie Americana mitschwingt. Schifferklavier und Mundharmonika tun hier ihr Übriges, wohingegen die Pedal Steel Guitar für den countryesken Anstrich von „Don’t Let Me Catch You“ verantwortlich zeichnet. Mit flottem Brit-Pop schließt sich „Seven Days (Off The Road)“ an, ehe es im „Alaska Hotel“ gemütlich zugeht. Langsam nimmt der Track Fahrt auf und lässt die Füße wippen, bevor „The Love Song“ mit verspielten Arrangements für gute Laune sorgt. „Good Times“ ist nicht nur der Titel der nächsten Nummer, sondern auch Programm bei dem aufgeräumten Gitarrenstomper, der von getragenen Orgelklängen des Finalisten „Who Needs Radio (Part III)“ abgelöst wird.

THE LAST TYCOONS präsentieren sich abwechslungsreich, spielfreudig und mit viel Herzblut. Stephens dunkle Stimme weiß zu gefallen und im Zusammenwirken mit den Kollegen ergibt sich ein harmonischer, mehrstimmiger Gesang, der perfekt von den vielfältigen Instrumenten begleitet wird. Da überrascht auch der Hiddentrack nicht, der mitsamt Banjo und schwurbeligen Percussions direkt aus irgendeiner verrauchten Kneipe Dublins zu kommen scheint.

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