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THE MONOLITH DEATHCULT - The White Crematorium

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Artist THE MONOLITH DEATHCULT
Title The White Crematorium
Homepage THE MONOLITH DEATHCULT
Label KARMAGEDDON MEDIA
Veröffentlichung 07.02.2005
Leserbewertung
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Das weiße Krematorium, so wurde ein Ort im hintersten Sibirien genannt, wohin Stalin eine Vielzahl seiner Gefangenen bringen ließ. Von den meisten hat man nie wieder etwas gehört. Mehr als Gehör verschaffen sich aber THE MONOLITH DEATHCULT mit ihrem neuen Album. Die Jungens aus Holland haben mich vor Jahren im Vorprogramm von THE CROWN schon ziemlich umgeblasen. Ihr Debüt “The Apotheosis” konnte leider mit dieser Leistung nicht mithalten.

Ganz anders aber das neue Werk. Gleich beim ersten Song wird man regelrecht in die Knie gezwungen. Da kommt einem ein Sound entgegen, von dem ein Großteil der Death-Kapellen wohl nur träumen kann. Fett, transparent und die einzelnen Instrumente perfekt aufeinander eingepegelt. Und dabei darf man nicht vergessen, dass die Scheibe von der Band selbst im eigenen Studio produziert wurde und man nur den Kollegen Pascal Altena mit ran an die Knöpfe ließ. Musikalisch wird eine ordentliche Death Metal Keule geschwungen, doch erfreulicherweise nicht so plump daher geprügelt, wie bei so vielen anderen Bands. Erst mal macht, wie gesagt, der Sound sehr viel aus. Dann gibt es neben den Highspeed-Krachern, wie z.B. “Army of the Despised”, “Origin” und “The Cruel Hunters” auch Songs wie “7 Months of Suffering” oder vor allem “1917 Spring Offensive”, bei denen zwar das Gaspedal ebenso bis zum Anschlag durchgetreten, das ganze aber durch derart fette Mosh-Parts aufgelockert wird, dass man sich am liebsten vor Freude gleich den Schädel an die Wand mosht. Sehr erfreulich ist auch anzumerken, dass der Über-Drummer Sjoerd nicht nur durchhämmert, sondern immer wieder fiese Breaks einbaut, bei denen so manch anderem Schlagwerker wohl alles aus dem Gesicht fallen dürfte (vor allem bei “1917….”) und auch Lead-Gitarrist Martijn besticht im jeden Song mit mindestens zwei abgefahren Solis, die auch viele Neider auf den Plan rufen wird.

Aus der Reihe tanzt wieder mal das letzte und zugleich auch Titelstück. Dieses beginnt mit fiesen langsamen Drums, sehr schwerfälligen Riffs, kranken Effekten und im Hintergrund der Spoken Words hört man noch das Geschrei der Opfer. Das geht tief… gerade hier wird die Thematik des Albums, nämlich “The White Crematorium”, nochmals mehr als verdeutlicht und man kann den Schmerz der damals zu Grunde gerichteten Menschen fast selbst fühlen. Ein sehr beeindruckendes Stück Musik. Genauso, wie auch der Rest des Albums. Das ist nicht nur was für Fans von MORBID ANGEL, NILE und HATE ETERNAL, sondern eigentlich eine Pflicht-Scheibe für JEDEN Freund anspruchsvoller und harter Mucke. Volle Punktzahl!

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the Monolith Deathcult 'The White Crematorium' Tracklist
1. Army of the DEspised Button MP3 bestellen
2. 7 Months of Suffering Button MP3 bestellen
3. Concrete Sarcophagus Button MP3 bestellen
4. Under the Blood Campaign Button MP3 bestellen
5. The Haunted Ravines Button MP3 bestellen
6. Origin Button MP3 bestellen
7. The Cruel Hunters
8. 1917-Spring Offensive Button MP3 bestellen
9. The White Crematorium Button MP3 bestellen
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