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THE PAPER KITES - twelvefour

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THE PAPER KITES
Artist THE PAPER KITES
Title twelvefour
Homepage THE PAPER KITES
Label NETTWERK
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Beim zweiten Album von THE PAPER KITES ist der Titel „twelvefour“ auch gleichzeitig Programm, denn die Songs wurden alle zwischen Mitternacht und vier Uhr morgens geschrieben, weil in diesem Zeitraum das kreative Hoch eines Künstlers liegen soll. Also hat Frontmann Sam Bentley seinen Biorhythmus für zwei Monate umgestellt und die Nacht zum Tag gemacht. 30 Songs sind auf diese Weise in seinem Heimstudio entstanden, zehn davon wurden gemeinsam mit den vier Mitstreitern Christina Lacy, David Powys, Josh Bentley und Sam Rasmussen sowie dem Produzenten Phil Ek (u.a. FLEET FOXES) für den neuen Silberling der Australier ausgewählt und zweifellos haben sich die schlaflosen Nächte und die Studiozeit in Seattle gelohnt.

Davon kündet bereits die eröffnende Singleauskopplung  „Electric Indigo“, die mit smoothen Gitarren um Vergebung bittet, während das nachfolgende „Renegade“ im entspannten Folkpop-Modus zum Träumen einlädt. „Bleed Confusion“ übernimmt mit zarten Piano- und Slide-Guitar-Melodien, bevor „Revelator Eyes“ ein wenig Tempo zulegt und sich auf diese Weise durchaus tanzbar präsentiert. Anders „Neon Crimson“, das mit reduzierten Mitteln gekonnt die Einsamkeit der Nacht einfängt. Weiter geht’s mit dem sachte groovenden „I’m Lying To You Cause I’m Lost“ mit dezenten Americana-Anklängen, ehe „A Silent Cause“ mit herzerwärmendem Fingerpicking für Wohlbefinden sorgt und „Woke Up From A Dream“ ein wenig Schwung in die Hütte bringt. Die Entstehung von „Turns Within Me – Turns Without Me“ war im wahrsten Sinne des Wortes mit Blut und Schweiß verbunden, da sich der Bassist und Keyboarder Sam Rasmussen sich bei den Aufnahmen zu diesem filigranen Stück an der Hand verletzte. Bleibt noch „Too Late“, das mit geschmeidigen Synthie-Momenten für einen finalen Eighties-Einschlag sorgt.

Down under sind THE PAPER KITES spätestens seit ihrem 2013er Debüt „States“ ziemlich angesagt. Davon zeugen auch mehr als 160.000 Facebook-Fans und 20 Millionen You-Tube-Views. Keine Frage, dank des atmosphärischen Folk-Indie-Rocks von „twelvefour“ werden diese Zahlen noch mal steigen und das ganz zu recht!

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