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THE SMASHUP - Being and Becoming

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Artist THE SMASHUP
Title Being and Becoming
Homepage THE SMASHUP
Label BODOG MUSIC
Veröffentlichung 10.11.2005
Leserbewertung
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Irgendwie scheint das grad in Mode zu sein, Cover und Booklet mit sakralen Bildern zu füllen. Das, was MY CHEMICAL ROMANCE und wenig später auch BILLY TALENT so eindrucksvoll vorgemacht haben, kann für die vier New Yorker von THE SMASHUP ja nicht schlecht sein. Noch dazu, wo sich der Musikstil nicht von den vorgenannten Bands unterscheidet.

Tja, THE SMASHUP haben auch jede Menge Aggressionspotenzial und angestaute Emotionen, welche Sie auf 10 Tracks, vornehmlich im Emocore zuhause, der Welt mitteilen möchten. Da man heutzutage für den Seelenstriptease ja lieber das Internet benutzt, halten sich die Jungs aber außen vor, allzu persönliche Stories zu verarbeiten. Bis auf „Rachel’s Day“, das sich einer Freundin annimmt, die an einer Überdosis starb, behandeln die restlichen Stücke eher allgemeine Jungendproblem-Thematiken. Das hört sich verdammt nach BILLY TALENT an, vor allem wenn man der Dramatik nicht nur textlich mit Zeilen wie „He hates his life, how would a tractor trailer sound at impact“ sondern auch mit schnaufendem/ krächzendem Gesang Tribut zollt. Für Kraft sorgen die oftmals zwei- bis dreistimmigen Refrains, getragen von harmonischen Gesangslinien und Shouteinlagen, die sich in Emocoretypischen Riffs mit melodischen Chords austauschen.

Leider führt das Spiel des Quartetts hin zu solch aalglatten Rockballaden wie „Dreams“ oder dem nach ewig gleichem Core-08/15 Schema aufgebauten „Effigy“, welche gegen solch herausragende Kompositionen wie das Psychtriplastige „Violencer pt2“ oder das bereits angesprochene „Rachel’s Day“ nicht bestehen können. Der motorische, atemlose Antrieb des letztgenannten Tracks ist es, der das gesamte Album zum schwer schnaufenden Erlebnis werden lässt – nur leider klappt der Übergang von emotionaler Unzurechenbarkeit hin zum hymnischen Refrainduettgesang nirgends so perfekt wie hier. Letztendlich ist „Being and Becoming“ der Band selbstbetiteltes Fazit zu diesem Emocore-Werk nach Machart der üblichen Genrevertreter.

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