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THE VEILS - Total Depravity

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THE VEILS
Artist THE VEILS
Title Total Depravity
Homepage THE VEILS
Label NETTWERK
Veröffentlichung 26.08.2016
Leserbewertung
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6.5/10 (2 Bewertungen)

Drei Jahre ist es her, dass THE VEILS ihr letztes Album „Time Stays, We Go” veröffentlicht haben. Jetzt meldet sich Mastermind Finn Andrews (übrigens der Sohn von XTC-Keyboarder Barry Andrews) mit neuem Studiomaterial zurück. „Total Depravity“ heißt der jüngste Studio-Output, der erneut vom Produzenten Adam Greenspan begleitet wurde. Eine weitere tragende Rolle spielte während der Produktion El-P von RUN THE JEWELS, denn er und Finn trafen sich an den unterschiedlichsten Orten, um gemeinsam an den Songs zu arbeiten.

Der Aufwand hat sich gelohnt, denn die zwölf Songs können sich samt und sonders hören lassen. Etwa der Opener „Axolotl“, der sofort gefangen nimmt und ein wenig daran denken lässt, dass genauso Jim Morrison klingen könnte, würde er heute noch leben und Musik machen. Diesen Eindruck verstärkt sich später auch noch beim elektronischen Stomper „King of Chrome“, wobei sich hier  auch gedankliche Parallelen zu NICK CAVE oder David Byrne (TALKING HEADS) einstellen. Nun wird auf „Total Depravity“ nicht billig abgekupfert, sondern amtlich abgeliefert. „A Bit On The Side“ schmiegt sich smooth in die Gehörgänge und wird von einer Gänsehaut-Gitarre begleitet, während „Low Lays The Devil“ und „Swimming With The Crocodiles“ extrem cool aus den Boxen schallen. Ein wenig verquerer präsentiert sich da „Here Come The Dead“ mit seinen elektronischen Versatzstücken, bevor „In The Blood“ zusammen mit „Iodine & Iron“ in atmosphärischen Untiefen abtaucht und sich das sehnsuchtsvolle „House of Spirits“ umgehend in des Hörers Herz spielt. Ein unbedingter Anspieltipp ist das intensive „Do Your Bones Glow At Night“ und auch „In The Nightfall“ weiß mit seinen halligen Orgelsounds zu gefallen. Bleibt noch der Titeltrack „Total Depravity“, mit dem sich THE VEILS unfassbar einnehmend verabschieden.

Ich bleibe dabei: Hätten DAVID BOWIE und NICK CAVE einen gemeinsamen Sohn, so könnte der zweifellos klingen wie Finn Andrews. Dass er einer der wenigen Musiker ist, die neben Eddie Vedder, Trent Reznor, Sharon van Etten und Sky Ferreira für das lang erwartete Revival von „Twin Peaks“ vorgesehen sind, ist ebenfalls nicht die schlechteste Referenz. Nur schade, dass zumindest bislang lediglich ein Live-Termin für Ende November in Berlin vorgesehen ist. Halten wir uns also stattdessen an die Konservenkost!

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the Veils 'Total Depravity' Tracklist
1. Axolotl Button MP3 bestellen
2. A bit on the side Button MP3 bestellen
3. Low lays the devil Button MP3 bestellen
4. King of chrome Button MP3 bestellen
5. Swimming with the crocodiles Button MP3 bestellen
6. Here come the dead Button MP3 bestellen
7. In the blood Button MP3 bestellen
8. Iodine & iron Button MP3 bestellen
9. House of spirits
10. Do your bones glow at night? Button MP3 bestellen
11. In the nightfall Button MP3 bestellen
12. Total depravity Button MP3 bestellen
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