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TIDES! - Celebrating A Mess

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Tides!
Artist TIDES!
Title Celebrating A Mess
Homepage TIDES!
Label MIDSUMMER RECORDS
Leserbewertung
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8.0/10 (3 Bewertungen)

TIDES! ist eine vierköpfige Punkrock-Band aus Saarbrücken. Musikalisch haben sich Bernd Wittefeld (Gitarre), Christopher Neun (Bass), Lukas „Elmar“ Weyland (Schlagzeug) und Thomas Backes (Gesang & Gitarre) zuvor zwischen Metal und Flanellhemd-Akustik fast überall ausgetobt. Als TIDES! spielt das Quartett heute US-geprägten Punkrock mit jeder Menge Enthusiasmus und einer Note Catchiness, inspiriert von musikalischen Vorbildern wie HOT WATER MUSIC oder THE WONDER YEARS.

Ganz offensichtlich haben die Jungs beim Hören der Platten ihrer Idole aufmerksam zugehört, denn die neun Songs können sich durchgängig hören lassen. Gleich der Opener „Intro 9000“ geht mit viel Schmackes ins Ohr und auch die nachfolgenden Lieder wie „Signals Southwest“ und „Dear Kristina“ verstehen es, sich mit viel Tempo und knackigen Kopfnicker-Zutaten in den Gehörgängen festzubeißen. „Okland“ kommt derweil zunächst etwas weniger straight, dafür einen Hauch melodiöser daher, ehe die Herrschaften auch hier wieder in die Vollen gehen und das blitzschnelle „Call Me, Demons!“ die Langäxte zum Glühen bringt. Für „Stay Warm Pt. II“ haben die Herren Gitarristen offenkundig ein bisschen bei AC/DC gespickt, allerdings nur, um wenig später in wohlbekannte Punkgefilde zurückzukehren. Hier fühlen sich auch „Homecoming“ und „Lonely Island, Sober Minds“ wohl und wenn auf der Zielgeraden „Heartcuffs“ aus den Boxen schrammelt, weiß man allerspätestens, dass hier mit viel Herzblut agiert wird.

Die Songs der vier Saarländer handeln von Veränderungen, unbequemen Realitäten und Erwartungshaltungen, wie sie ihrer Generation bestens vertraut sind, ohne die zahlreichen positiven Seiten darin auszulassen. TIDES! erfinden mit ihrem Debüt „Celebrating A Mess“ das Punk-Rad zweifellos nicht neu, wissen jedoch mit ihrer Spielfreude und dem nötigen handwerklichen Können zu überzeugen. Auch wenn Thomas gesanglich (vermutlich allein schon ob seines vergleichsweise jugendlichen Alters) nicht an die wunderbaren Schnaps- & Kippen-Vocals des Herrn Ragan herankommt. Aber das kann ja vielleicht noch werden…

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