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TIM NEUHAUS - Pose I + II

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TIM NEUHAUS
Artist TIM NEUHAUS
Title Pose I + II
Homepage TIM NEUHAUS
Label GRAND HOTEL VAN CLEEF
Veröffentlichung 22.09.2017
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Zwölf Jahre ist es bereits her, dass TIM NEUHAUS sein selbst produziertes Solo-Debüt „Yindi” veröffentlicht hat. Der studierte Schlagzeuger ist dem einen oder anderen mit Sicherheit aber auch als Musiker und Co-Produzent bei CLUESO bekannt. Außerdem war er u.a. von 2011 bis 2015 Mitglied von TOUR OF TOURS, einer Indie-Rock-Bigband bestehend aus insgesamt fünf Bands (HONIG, TOWN OF SAINTS, IAN FISHER, JONAS DAVID und TIM NEUHAUS), die miteinander Songs von jedem spielten und neu arrangierten. Aktuell liegt das Hauptaugenmerk wieder auf den eigenen Sachen, denn im September ist der dritte Solo-Streich in die Plattenläden gekommen.

„Pose I + II“ heißt der Silberling, auf dem sich 13 Songs finden, die fast ausschließlich vom Multiinstrumentalisten TIM NEUHAUS selbst eingespielt wurden. Wie der Name der Platte schon vermuten lässt, ist das Werk quasi zweigeteilt. Den Anfang machen mit „Pose I“ die eingängigeren, poppigeren Stücke. So packt Tim für „The Music That You Are“ und „American Dream In Berlin“ die rockende E-Gitarre aus. Derweil erinnert „Starting To Lose It“ mit seinem leichtfüßigen Pfeif-Motiv an die erste GHvC-LP „The Cabinet“ aus 2011, während „Forest Fire“ so etwas wie ARCADE FIRE in kleiner Besetzung suggeriert. „A Little Love“ ist hingegen ein bittersüßes Liebeslied, das langsam den Übergang zu „Pose II“ einläutet. Den Break vollzieht „Tomorrow’s Somewhere Else“ mit einer Streicher-Interlude, für die Anne de Wolff (CALEXICO, WIR SIND HELDEN, BOSSE) verantwortlich zeichnet. Danach wird es frickeliger: „Control“ empfiehlt sich mit vertrackten Drumbeats und schiefen Breaks, „Realize“ setzt auf eine Elegie, die von Feedbacks getragen wird und „BSTRD“ ist hallgetränkter Grunge. Für „Lila“ hat Tim das Feld dem bereits erwähnten US-Songwriter IAN FISHER überlassen und ist selbst nur leise im Hintergrund zu hören. Leise endet die Langrille auch, hier beschränkt sich Neuhaus, der wie schon bei „Now“ aus 2013 einige Texte zusammen mit dem Kollegen Fisher geschrieben hat, auf Gesang, eine gezupfte Gitarre und dezente Streicher-Arrangements.

So viel unterschiedliche Musik wie auf „Pose I +II“ gab es bislang wohl noch auf keinem Album von TIM NEUHAUS. Trotz der Unterschiede im Sound wirken die Lieder jedoch im Ganzen sehr harmonisch, denn hier war ganz eindeutig jemand zugange, der sein Handwerk versteht und mit viel Herzblut bei der Sache ist.

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