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TO BURY A GHOST - The Hurt Kingdom

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Artist TO BURY A GHOST
Title The Hurt Kingdom
Homepage TO BURY A GHOST
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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9.5/10 (2 Bewertungen)

Die Verpackung, die da auf meinem Schreibtisch liegt, sieht schon mal interessant aus. Wie ein Geschenk eingewickelt in groben Strick ist die Debüt-EP von TO BURY A GHOST fast zu schade zum öffnen. Aber was muss das muss. In dem transparenten Cover verbirgt sich dann neben diversen Einlegern endlich die CD. Und in den Player gelegt, offenbart diese sich dann selbst als wahres Geschenk.

Es sind zwar nur fünf Songs, aber was das Trio aus England da geschaffen hat, klingt wirklich sensationell. Ich bin nicht unbedingt der größte Rockfreund, das hat sich auch dank diverser, völlig zu Unrecht berühmt gewordener Schnösel-Brit-Pop-Musiker nicht geändert. Aber hin und wieder berührt auch mich die eine oder andere Rock-Perle. „The Hurt Kingdom“ ist definitiv so eine. Epischer, melancholischer aber auch druckvoller Art-/ Alternative Rock, der den Hörer mit jedem Durchlauf mehr in seinen Bann zieht. Psychedelische Gitarren, Streichereinlagen, wuchtige Schlagzeuge und bombastische Instrumentierungen bringen einen zum Staunen. Denn alles ist perfekt arrangiert, wechselt spielend mit ruhigen Passagen und über allem thront der theatralische Gesang von Jonathan Stolber. Vergleiche mit Bands wie RADIOHEAD, die TO BURY A GHOST selber als stilbildend für sich empfinden, sind nicht ungerechtfertigt, werden aber der musikalischen Dichte und Facetten des Trios nicht wirklich gerecht. Die vier Songs der EP sind alles Ohrwürmer. Dazu gesellt sich noch eine Remix von Lee J. Malcolm, der Experimental-Formation VESSELS.

Hier hilft nur Reinhören, begeistert sein und sofort zugreifen. Denn das sowohl optisch als auch akustisch ausgezeichnete Debüt von TO BURY A GHOST ist streng limitiert. Wie streng steht nirgends, aber irgendwann sind alle weg … blöd, wer dann keine hat.

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