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TO SEPARATE THE FLESH FROM THE BONES - Utopia Sadistica

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Artist TO SEPARATE THE FLESH FROM THE BONES
Title Utopia Sadistica
Homepage TO SEPARATE THE FLESH FROM THE BONES
Label SPIKEFARM
Veröffentlichung 23.08.2005
Leserbewertung
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Hölle, was geht denn hier ab??? Schon bei dem Blick auf die Hülle überlege ich, was da auf mich zukommt, denn auf der Scheibe werden 25 (!) Songs in gerade mal 27 Minuten runtergeholzt. NAPALM DEATH Alarm!!

Wie also schon zu erahnen war, geht’s hier um Splatter, Fleisch und Grindcore. Und das sogar richtig fett. Was die Finnen (hauptberuflich bei AMORPHIS und H.I.M.) hier abliefern, übertrifft ihre EP “For those about to rot” aus dem Frühjahr doch um Längen. Denn auch wenn das Gaspedal zum Großteil bis unter die Asphalt-Decke gedrückt wird, hier ballern die Schlachter nicht immer einfach alles in Grund und Boden, sondern fügen in den sehr kurzen Songs tatsächlich immer wieder groovige Death Metal-Parts ein (z.B. “Disconsolated Suffer”), die live sicher ordentlich die Nacken der Fans malträtieren werden. So kommt absolut keine Langeweile auf. Der Opener “Meatbash” ist sogar ein kleiner Mitgröl-Hit geworden, wobei es sicher strange klingt, wenn eine Horde (wahrscheinlich breiter) Metaller lautstark “Flesh from the Genitals… Meatbash!” schreit! Somit wären wir auch bei Mikro-Mann. Der growlt zwar oft, wie es sich auch gehört, wie ein Staubsauger durch die Gegend, wechselt aber immer wieder zu heiseren Shouts, was den Songs wirklich perfekt steht und der Eintönigkeit vorbeugt. Des öfteren werden die beiden Vocal-Stile noch gedoppelt, was vor allem bei den Mitshout-Parts sehr cool klingt. Über die Texte braucht man kein Wort verlieren, denn die handeln ganz klassisch vom Metzger-Beruf. Die ganze Scheibe kommt sogar in einem doch überraschend guten und fetten Sound daher, was bei dem Genre ja alles andere als üblich ist. So hört man sehr deutlich, wie einem die Riffs um die Ohren sirren und die Drums einem langsam die Eingeweide platt drücken.

Was andere Death- und Grind-Bands in ihren 35 – 40 Minuten pro Album nicht schaffen, kriegen die drei Skandinavier scheinbar locker in 27 Umdrehungen hin: Pures Gebretter, groovige Parts und einen sehr ordentlichen Sound. Respekt! So, nun brauche ich eine Organspende…

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