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TOMMA INTET - …And The Fallen Universe

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TOMMA INTET
Artist TOMMA INTET
Title …And The Fallen Universe
Homepage TOMMA INTET
Label LÖVELY RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Wirft man einen Blick auf die Facebook-Seite von TOMMA INTET, so liest man dort, dass TOMMA INTET ein Kollektiv mit einer unbestimmten Anzahl von Mitgliedern ist und die Gründung auf den Winter 2016 datiert. Das Ganze basiert demnach auf der Idee von Erleuchtung und Transzendenz. TOMMA INTET soll ein Geisteszustand sein. Die Welt, die man erlebt, wenn man sich entschließt, etwas Altes und Vertrautes zu verlassen und sich zu etwas Neuem und Unbekanntem zu entwickeln.

Klingt zu esoterisch? Keine Angst, die Herren wären vielleicht auch ganz gern in den Siebzigern an der West Coast gewesen und ich vermag nicht zu sagen, ob bei den Plattenaufnahmen nicht womöglich auch mal eine Tüte auf Wanderschaft gegangen ist, zweifellos klingen TOMMA INTET auf ihre ganz spezielle Art skandinavisch. Bei dieser Kapelle ist dann konkret die Rede davon, dass die Musik sich am besten als Klang der skandinavischen Natur beschreiben lässt – was ich gelten lasse, denn in den näheren Erläuterungen ist dann von „dramatisch und energetisch“, „fragil und schön“ die Rede. Das trifft den schwurbeligen Pop-Sound der Göteborger tatsächlich sehr gut.

Dafür, dass es sich bei „…And The Fallen Universe“ um den Soundtrack unserer letzten Tage auf dieser Erde handeln soll, sind TOMMA INTET ziemlich tiefenentspannt unterwegs und lassen zu keinem Zeitpunkt Hektik aufkommen. Okay, zum beschwingten „Ambien“ darf dann noch mal ein Tänzchen auf dem Vulkan gewagt werden, nachdem zuvor tendenziell eher dem smoothen Chorgesang gelauscht werden konnte. In diesem Sinne präsentiert sich auch das aufgeräumte „Montparnasse (Till Johnny)“, während „Total Destruction Is The Only Solution“ ein wenig an die Songs der Rocky Horror Picture Show denken lässt. Derweil kommen mit „Moderat“ punkige Versatzstücke ins Spiel, bevor „Home“ mit elfengleichem Gesang zum Finale schreitet. Wenn die Welt auf diese unprätentiöse Weise untergeht, soll’s mir recht sein…

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