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TORPUS & THE ART DIRECTORS - We Both Need To Accept That I Have Changed

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tORPUS & THE ART DIRECTORS2
Artist TORPUS & THE ART DIRECTORS
Title We Both Need To Accept That I Have Changed
Homepage TORPUS & THE ART DIRECTORS
Label GRAND HOTEL VAN CLEEF
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

“We Both Need To Accept That I Have Changed” ist der etwas sperrige Titel des dritten Longplayers von Sönke Torpus und seinen ART DIRECTORS, namentlich Jenny Apelmo (Bass & Kontrabass), Melf Petersen (Gitarre), Ove Thomsen (Pedal Steel & Harmonium) und Drummer Felix Roll. Die Truppe hat sich 2009 zusammengetan und serviert seitdem norddeutsch angehauchten Folk-Rock oder wie die Wahlhamburger mit nordfriesischen Wurzeln es nennen: „Northern-Country-Folk“.

Der Hund auf dem Cover kommt derweil nicht von ungefähr, denn eigentlich sollte dieser Silberling ein Konzeptalbum über den besten Freund des Menschen werden. Für eine ganze Platte hat das Thema dann doch nicht gereicht, aber auch Hunde-Hasser sind beim dritten Streich von TORPUS & THE ART DIRECTORS bestens aufgehoben. Angefangen bei der eröffnenden Vorab-Single „4×7“, die sich entspannt mit Sönkes Seelenleben befasst. Der Bandleader ist inzwischen 28 Jahre alt; es heißt, alle sieben Jahre erneuert sich der menschliche Körper komplett und nicht zuletzt entspricht ein Hundejahr sieben Menschenjahren. In Sachen Haustier-Metaphern folgen zudem noch das vielschichtige „I’m A Dog“ und das nachdenkliche „He’s A Cat“. Neu ist der verstärkte Einsatz von Melfs E-Gitarre, den es beispielsweise beim bluesigen „Maria“ zu bewundern gibt. „Never Close Enough“ bittet mit einem gewissen BEACH-BOYS-Twang auf den Dance-Floor, wo sich auch „Human Loving Being“ wohl fühlt; noch viel lieber laden sie jedoch zum beseelten Zuhören wie bei „On Our Backs“ ein. Eine stilistische Ausnahme stellt sicherlich das instrumentale Synthie-Zwischenspiel „Meow“ dar, das gut und gerne aus einer Spiellaune spontan im Studio entstanden sein könnte.

Aufgenommen wurde die Langrille übrigens wie der Vorgänger in einer alten Dorfschule in Nordfriesland. Diesmal allerdings bis auf wenige Ausnahmen live eingespielt und zudem selbst produziert. Den Feinschliff hat im Nachgang erneut der langjährige Wegbegleiter Simon Frontzek (ex-TOMTE, aka Sir Simon Battle) übernommen. Das Ergebnis ist ebenso unaufgeregt wie hörenswert. Der warme, kratzige Sound geht in Kombination mit der Stimmenvielfalt der Protagonisten angenehm ins Ohr und zu Herzen.

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