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UNCUT DESPITE - Evolution Reverse

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Artist UNCUT DESPITE
Title Evolution Reverse
Homepage UNCUT DESPITE
Label EIGENPRODUKTION
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Zurück vom Party Wochenende in Kassel und das nicht mit leeren Händen: Denn in diesen halte ich das Erstlingswerk Kassels einzigster und somit bester Grindcore Band UNCUT DESPITE. Nachdem ich sie einmal im Proberaum, jedoch ohne Keyboarder (weil der auf seine entlaufene Katze warten musste)!, und einmal auf der Bühne erleben konnte, kann ich mir nun ihre Songs in Ruhe auf CD anhören! Mehr vom Text verstehe ich jetzt aber immer noch nicht…

Ok… los geht’s: knapp 3 Minuten “Intro-Gerede” und schon starten die Jungs mit “Life of Scorn” durch. Schnelles Riffing und Schlagzeug-Blastparts reißen den Song nach vorne und Shouter Sascha gibt alles von sich, was er tief unten im Körper versteckt hat. Er grunzt und schreit wie das Schwein, das schon zum dritten mal geschlachtet wird und immer noch nicht tot ist. Mittendrin bricht der Song ab und es folgt das, warum UNCUT DESPITE auch liebevoll als “total krank” bezeichnet werden. Nämlich Keyborder Yann, der jetzt irgendwas sehr Seltsames auf seiner Orgel spielt, und Schlagzeug und Bass steigen auf einen konfusen Rhythmus ein. Danach wird in Deathmetal Manier bis zum Ende des Openers weitergemosht. Als nächstes kommt mein persönlicher Favourite “Friendly Foe”, denn hier versteht man zwischendurch auch mal Wortfetzen und es kommen neben total chaotischem Keyboard Gehämmer auch coole Rhythmen zu Tage. Zu den restlichen Songs ist nur zu sagen, dass man im Death-Grind Bereich ja nicht wirklich viel Variationen haben kann. Doch das reißen UNCUT DESPITE durch ihre sehr skurrilen Keyboardsounds raus! Hier wird mit Jazz-, Orientalischen- und an alte C64 Spiele erinnernden Sounds alles aufgeboten, was man sich nur erdenken kann. Eingebaute SLAYER Melodien und groovige Beats machen die Platte sogar für Nicht-Death-Fans wie mich interessant.

Am Schluss ist jedoch noch zu sagen, dass das Album zwar im Studio eingespielt wurde, jedoch der Fakt, dass dieses Live und über virtuelle Amps gemacht wurde, die Soundqualität doch sehr mindert. Vor allem merkt man, dass die Gitarre nur einmal aufgenommen wurde und deshalb einzelne Töne und Läufe leider etwas untergehen. Echte Grindcore Fans wird das aber nicht stören. Die freuen sich zu sehr, dass sie Livekracher wie “Der Schmetterling” und “Das spielende Eichhörnchen” nun auch Zuhause hören können. Zitat vom Sänger am Schluss: … Stay sick!

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