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UNREAL OVERFLOWS - Architecture of Incomprehension

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Unreal-Overflows-Architecture-Incomprehension.jpg
Artist UNREAL OVERFLOWS
Title Architecture of Incomprehension
Homepage UNREAL OVERFLOWS
Label XTREEM MUSIC
Veröffentlichung 05.09.2005
Leserbewertung
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Aus der Asche der alten spanischen Kultband ABSORBED, die Deutschlands Urlaubsland Nr.1 bereits in den 90er Jahren durch ihren für dieses Land eher untypischen Stil, den stark technisch-angehauchten Death Metal, erschütterte, entstand im Jahre 2002 die ebenfalls sehr technische, doch nun mehr progressiv ausgerichtete Band UNREAL OVERFLOWS. Nach erfolgreicher Verbreitung ihres Demos „Point of New Departure“ im Jahre 2003 schlagen die Südländer nun nach einigen ungewollten Verzögerungen mit ihrem ersten Studioalbum „Architecture of Incomprehension“ zurück und das kann sich wirklich sehen, beziehungsweise hören lassen: Präsentiert wird eine gekonnt-dargebotene Mischung aus Einflüssen von Pionierbands dieser Ausrichtung des Metals, zu nennen etwa die legendären DEATH, die „Florida-Progressive-Thrash“-Vorreiter von ATHEIST, die Altmeister von CYNIC oder auch die holländischen Techno-Thrasher PESTILENCE.

Doch nun zu „Architecture of Incomphrehension“ an sich: Auf den 46 Minuten bietet das Quartett um Sänger und Bassist Zoilo Santiago ein wahres Meisterwerk aus tödlicher Härte gemischt mit frickeligem Death Metal, ausgeschmückt durch einen wunderschönen jazzig-progressiven Einschlag, der die Band einzigartig erscheinen lässt. Bemerkbar wird dies bei Tracks wie dem unglaublich vielfältigen Opener „Paths of the human involution“ („Pfade der menschlichen Erhebung“), der jedem einigermaßen beschlagenen Prog-Metaller ein fettes Grinsen der Zufriedenheit ins Gesicht zaubern und UNREAL OVERFLOWS einen dauerhaften Platz im Speicher für hoffnungsvolle Progressive Bands verschaffen sollte. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Inkarnationen dieser Art kann man hier sicherlich nicht von einer gewissen Langatmigkeit der Songs zum Ende hin sprechen, sondern wird ständig durch die unglaubliche Riffvielfalt positiv überrascht.

Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, da eine Fehlersuche auf diesem Hammeralbum ohnehin für die Katz wäre und weiteres Geschwafel zu viel verraten würde. Am Besten legt man sich die CD einfach zu und staunt über so viel Eigenwilligkeit, welche diese vier Spanier an den Tag legen, die einen damit stetig aufs Neue umhauen.

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Yob 'Architecture of Incomprehension' Tracklist
1. Quantum mystic
2. Grasping air
3. Kosmos
4. The mental tyrant
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