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UNTER NULL - Sacrament/ Absolution

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Artist UNTER NULL
Title Sacrament/ Absolution
Homepage UNTER NULL
Label ALFA MATRIX
Veröffentlichung 24.10.1995
Leserbewertung
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Die Industrialgöttin Erica Dunham alias UNTER NULL ist mit einem besonderen EP-Konzept zurückgekehrt, indem Sie 2 EPs als „Zwillinge“ vorstellt, was wahrlich gewagt erscheint, da die Absatzzahlen für dieses Medium eher schlecht sind, und dann auch noch doppelt? Ich denke, es zeugt von einer Mischung aus gutem Selbstvertrauen und viel Kreativität, denn eigentlich sind die beiden Schmuckstücke zusammengenommen ein komplettes Album mit mehreren Mixen, wobei man damit insgesamt auf stolze 16 Titel kommt. Was einen erwarten würde, konnte man eigentlich nicht vorhersagen, denn von der Release-EP war ich begeistert und von ihrem Debüt-Album eher enttäuscht, alleine schon deshalb war ich natürlich auf den weiteren Werdegang gespannt.

Ich fange einfach mal mit der Sacrament EP an, bei der man anfangs langweilige, verzerrte Technomusik zu hören bekommt. Nur die Songs „Watch you die“, „Disgrace (unholy remix by ADAM)“ und „Prophecy (BLANK mix) können mich überzeugen, irgendwo traurig, dass immerhin zwei davon auch noch Fremdremixe sind, aber dafür ist „Watch you die“ das beste Lied, was ich je von Ihr gehört habe. Bei der Absolution Scheibe geht es nun so weiter, ein Lichtblick sind hier lediglich „Prophecy (raining blood remix by FIRST BLACK POPE)“, das endlich mal nach einem richtigen Industrial-Stück klingt, sowie „This is your end (HEADSCAN mix)“, witziger 80er Sound mit harten Basedrums und einer verzerrten Stimme, sehr freakig, aber auch sehr geil.

Und der Gewinner der EPs ist…der Song „Prophecy“, solange er nicht im Original gespielt wird, und somit hätte auch eine „Prophecy“-Maxi gelangt, alleine schon wegen der Anzahl der lohnenswerten Lieder. Der Rest ist belanglose Mucke, sogar noch schlimmer als das beim Full Length Debüt der Fall war. Wer zuviel Geld besitzt und glaubt, in diesen Klängen irgendwelche Intellektuelle Aspekte zu finden, nur zu! Allen anderen sei geraten, diese VÖ einfach zu ignorieren und aus dem CD Regal stattdessen eine SUICIDE COMMANDO CD auszugraben.

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Eastern Brass Quintet 'Sacrament/ Absolution' Tracklist
1. The Entertainer (Joplin)
2. Sensation Rag (Lamb)
3. The Cascades (Joplin)
4. Maple Leaf Rag (Joplin)
5. Swipesy Cake Walk (Marshall)
6. Reindeer Rag (Lamb)
7. Mississippi Rag (Krell)
8. Mr. Jelly Lord (Morton)
9. Pineapple Rag (Joplin)
10. The Easy Winners, a Ragtime Two-Step (Joplin)
11. A Tennessee Tantalizer (Hunter)
12. Barnum and Bailey's Favorite (King)
13. Courier Journal March (Griffith)
14. The Cascades (Joplin)
15. Rag-Time Dance, a Stop-Time Two-Step (Joplin)
16. I Got Rhythm (Gershwin)
17. Amazing Grace (anon.)
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