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URSKUMUG - Am Nordr

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Urskumug-Am-Nordr.jpg
Artist URSKUMUG
Title Am Nordr
Homepage URSKUMUG
Label LEDO TAKAS RECORDS
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Die vormals RAVEN betitelten Black Metaller aus Lettland änderten ihren Bandnamen (wieso bloß?) 2002, ein Jahr nach Gründung, in URSKUMUG, ein lt. Autor Robert Heldstock bärenartiges Geschöpf, halb Mensch, halb Tier. Zusammen mit dem textlichen Inhalt, welcher sich um das früheste menschliche Dasein, Schamanentum und Spiritualismus dreht, würde man augenscheinlich auf Pagan- und Folk-orientierten Black Metal schließen.

Doch da sieht man sich getäuscht, brettert das Quartett auf seinem Label-Debüt recht typischen Black Metal, wie man ihn schon zig Mal zuvor gehört hat. Dies machen URSKUMUG allerdings recht ordentlich. Sägende Riffs, treibende Drums und gekonnter Wechsel zwischen brachialen Blasts, Melo-Passagen und schleppenden atmosphärischen Parts machen „Am Nordr“ (Die andere Seite) zu einer soliden, wenn auch unspektakulären Scheibe, auf welcher vor allem Sänger Krauklis mit seiner vielseitigen Performance aus Kreischen, Growlen und Jammern punkten kann. Verwunderlich ist die Tatsache, dass die Band absichtlich auf einen realen Drummer verzichtet und nicht, wie sonst oft der Fall, aus personellen Gründen auf einen Drumcomputer zurückgreift. Dies fällt durch die recht ordentliche Produktion erst gar nicht mal so arg auf. Legen die Jungs dann aber mal so richtig mit deftigen Blasts los, fällt das eintönige und einseitige Drumming doch schon auf. In Sachen flexibles und druckvolles Schlagwerken kommt man halt einfach nicht an einem menschlichen Kesselschläger vorbei.

So legen URSKUMUG ein solides, wenn auch nicht innovatives Erstlings-Werk vor, auf welches man zukünftig sicherlich aufbauen kann.

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