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VALLEY OF THE SUN - Volume Rock

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VALLEY OF THE SUN
Artist VALLEY OF THE SUN
Title Volume Rock
Homepage VALLEY OF THE SUN
Label FUZZORAMA RECORDS
Veröffentlichung 07.11.2016
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

Die von mir vor ziemlich genau zwei Jahren an dieser Stelle bereits gebührend abgefeierten VALLEY OF THE SUN aus Cincinnati, Ohio, legen nun mit „Volume Rock“ nicht minder eindrucksvoll nach und liefern mit dem Titel bereits die perfekte Bezeichnung für ihre Musik, die mir damals leider nicht eingefallen ist. Verdammt.

Das, soviel sei vorab gesagt, wiederum äußerst gelungene Album startet beinahe ungewohnt entspannt mit „Land of Fools“, lässt den Arm mit der brennenden Kippe lässig aus dem geöffneten Fenster hängen und nimmt in aller Gemächlichkeit Fahrt auf, sodass sich beim zweiten Track „Eternal Forever“ das Fenster schließt, der nächste Gang eingelegt wird und beide Hände ans Lenkrad wandern. Von der ersten Note an unverkennbar, sind die schon auf dem Vorgänger hervorgehobenen Markenzeichen der Band, nämlich zum einen der kraftvolle und über weite Strecken von „Volume Rock“ beinahe furiose Gesang von Ryan Ferrier, von dem sich so mancher Hardrock-Gott aus alten Zeiten wohl gerne noch mal eine Scheibe abschneiden würde, zum anderen das treibende, präzise und druckvolle Drumming von Aaron Boyer, dessen Zusammenspiel mit Basser Ringo Jones einen absolut trittfesten Untergrund bildet, auf dem sich Ferrier und Adam Flaig mit ihren Gitarren hervorragend duellieren können. Das tun die beiden dann auch aufs Trefflichste und streifen dabei den Blues mehr als nur leicht, der über die gesamten 40 Minuten von „Volume Rock“ im Spiel spürbar ist, selbst da, wo man ihn nicht hören kann. Hörbar ist bei VALLEY OF THE SUN vieles. Grunge zum Beispiel, und zwar eine große Portion. SOUNDGARDEN zu seligen „Badmotorfinger“-Zeiten seien hier als Referenz genannt („I Breathe The Earth“). Und Desert Rock. „Wants And Needs“ zum Beispiel rockt beschwingt wie BRANT BJORK im Urlaub durch die Prärie, während „The Hunt“ kräftig losprescht und, wie MUSTASCH in ihren besten Momenten, vorwitzig dem guten, alten Heavy Metal zuzwinkert. Apropos Heavy Metal. Der steckt auch drin, wenn auch zumeist mehr als.. ehmm… Konzept für die Energieversorgung sozusagen. Es mag an dem wohlbekannten Pathos liegen, den die immer wieder auftretenden, umwerfenden Hardrock-Phrasierungen im Gesang versprühen, und an der glasklaren, wuchtigen Produktion der Scheibe. Die lässt Nackenbrecher wie „Beneath The Veil“ (was für ein geiles Gitarrenfinale!) in ihrer ganzen Kraft zur Geltung kommen und verleiht eher gradlinig strukturierten Punk’n’Roll-Nummern wie „Solstice“ den nötigen Wumms. „Volume Rock“ eben. Und wer eine Hymne wie das unfassbar nach vorne gehende „The Hunt“ raus haut, hat bei mir persönlich eh gewonnen.

Dem ist dann als Fazit auch nichts mehr hinzuzufügen, außer: Kaufen das Ding! Und zwar sofort! Und sich die Tour direkt im kommenden Mai nicht entgehen lassen! Sonne Overload.

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Valley of the Sun 'Volume Rock' Tracklist
1. Eternal forever
2. Wants and needs
3. The hunt Button MP3 bestellen
4. Land of fools
5. I breathe the earth
6. Speaketh the shaman
7. Beneath the veil
8. Solstice
9. Emtpy visions
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