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VANITY - Imperfection

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Artist VANITY
Title Imperfection
Homepage VANITY
Label DEAD PANDA RECORDS
Leserbewertung
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7.0/10 (9 Bewertungen)

Inmitten der Sommerhitze läuft jetzt in meinem CD Player ein Album, welches sich eher für die kürzeren Tage des Jahres eignet. Mit seinem Debüt beweist Peter Kroul, das gute Synthie Pop Musik nicht immer aus England, Schweden oder Deutschland kommen muss. Nein, aus dem kleinen Königreich Dänemark kommt jetzt auch ein Act, dem es gelingt mich sofort in den Bann zu ziehen. Na ja, eine komplett dänische Produktion ist es nun doch nicht. Aufgenommen wurde das Album in Berlin und gemastert in Hamburg. Aber wichtig ist der Kopf, der dahinter steckt, und das ist eben Peter, der zusammen mit Charlotte Christensson und Torben Munksgaard die Songs geschrieben hat. Herausgekommen sind 10 meist melancholische Stücke, die sofort den Weg ins Gehör finden. Einzig “Taxi Rider” und “Lane” sind Clubtauglich, der Rest ist doch eher etwas für den heimischen Gebrauch und den gibt man sich gerne hin. Denn hier passt alles zusammen: die Melodieführung und der klare Gesang des Dänen, der ab und an etwas verfremdet wurde. Was nach mehrmaligem Anhören auffällt, ist, wie perfekt Musik und Gesang abgemischt wurden. Meine persönlichen Lieblingstracks sind “Empty” und “Closing Time”, wobei sich letzterer doch verdammt nach einem Stück von Martin L. Gores letztem Soloalbum anhört.

Für Fans von schwedischem Elektro Pop à la KIETHEVEZ, CHILDREN WITHIN und ELEGANT MACHINERY oder den frühen MESH/ DISTAIN! ist “Imperfection” Pflicht, denn mit eben diesen Bands würde ich die Musik von VANITY vergleichen. Man sollte aber auch ins Booklet schauen, welches von Charlotte designed wurde. Die Songtexte wurden nicht 08/15 mäßig abgedruckt, sondern mal interessant illustriert, mal ganz schlicht gehalten oder wie bei “Cupid” in Spiegelschrift verewigt. Für mich ist diese CD schon mal ein Highlight des Jahres und wird auch in Zukunft nicht im CD Regal versauern, sondern noch öfter im Player rotieren.

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