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VARIOUS ARTISTS - The Early Days (Post Punk, New Wave, Britpop & Beyond)

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The Early Days
Artist VARIOUS ARTISTS
Title The Early Days (Post Punk, New Wave, Britpop & Beyond)
Homepage VARIOUS ARTISTS
Label UNTER SCHAFEN
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Da musste ich ja doch erst einmal schlucken, als ich im Promo-Waschzettel zu „The Early Days“ las. War dort doch im Zusammenhang mit Bands wie JOY DIVISION, THE CURE und den PIXIES von den Helden einer vergangenen Generation die Rede. Ja, dieser vergangenen Generation gehöre ich bei genauem Hinsehen (auch wenn man sich selbst natürlich nie so alt fühlt) zweifellos auch an, aber genau das ist wohl auch der Grund, weshalb mich die Compilation direkt angesprochen hat.

Gefrönt wird hier 30 Jahren Indie-Disco, weshalb natürlich die bereits genannten üblichen Verdächtigen nicht fehlen dürfen. Was wäre ein Samstagabend in meinem zweiten Wohnzimmer, dem Osnabrücker Hyde Park, ohne „Where Is My Mind?“ gewesen? Schlicht unvorstellbar! Aber auch die next generation in Gestalt von Kapellen wie FOALS („Two Steps, Twice“), THE BRAVERY („An Honest Mistake“), THE FAINT („The Geeks Were Right“) oder auch den EDITORS („All Sparks“) und CRYSTAL CASTLES („Crimewave“) sind auf dem 22 Songs umfassenden Silberling vertreten. Aus deutschen Landen komplettieren IDEAL mit ihrem zeitlosen Klassiker „Blaue Augen“ und THE ROBOCOP KRAUS mit „Fake Boys“ den extrem tanzbaren Indie-Reigen. Zwischendurch sind dann mal wieder die alten New-/Dark-Wave-Recken wie MARTHA AND THE MUFFINS („Echo Beach“), TUXEDOMOON mit ihrem unvergleichlichen „No Tears“ oder BAUHAUS („She’s In Parties“) am Drücker oder es darf für einen kurzen Moment zum entschleunigten „Serious“ von U.V. PØP auch mal ganz entspannt in Erinnerungen geschwelgt werden.

Mir sind beim Hören von „The Early Days“ auf jeden Fall jede Menge Gelegenheiten in den Kopf gekommen, bei denen ich die Tracks in den letzten drei Jahrzehnten in den von mir bevorzugten Düster-Dissen gehört und dazu getanzt habe. Komplettiert wird der Sampler, der auch denjenigen empfohlen sei, die anno dunnemals noch nicht mit von der Partie waren, mit einem Vorwort von Max Gruber (DRANGSAL) und zahlreichen Anekdoten zu den Liedern, die u.a. Aydo Abay (BLACKMAIL, ABAY) und Jan Müller (TOCOTRONIC) beigesteuert haben. Neben der CD-Variante ist im Übrigen auch eine farbige Doppel-LP zu haben. Sollte jetzt zudem jemand Blut geleckt und Bock auf eine Indie-Party „wie früher“ haben, sei ihm/ihr die Party Reihe „King Kong Kicks“ ans Herz gelegt, schließlich hat Cheffe Christian Vorbau die durchgängig erstklassigen 22 Stücke mit sicherer Hand ausgesucht.

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