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VARIOUS ARTISTS - Festival 06

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Artist VARIOUS ARTISTS
Title Festival 06
Homepage VARIOUS ARTISTS
Label WSM/ WARNER MUSIC
Veröffentlichung 31.07.2006
Leserbewertung
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Es lässt sich wohl kaum bestreiten: Der Sommer liegt fast hinter uns und damit auch die vielen Festivals mit allem was dazu gehört. Für alle, die ihre Erinnerungen an Dutzende von Bands, unbequeme Nächte im Zelt und neue Bekanntschaften wieder auffrischen wollen oder diejenigen, die es nicht zum Festival ihrer Wahl geschafft haben oder aus unerklärlichen Gründen nicht mehr bis zur Bühne gelangt sind, gibt es jetzt „Festival 06“ mit 36 Songs, die mit größter Wahrscheinlichkeit im Laufe des Sommers von Tausenden live gehört wurden.

Allerdings handelt es sich mitnichten um einen Live-Mitschnitt, sondern vielmehr um eine Auswahl von Alternative-Künstlern, die sich in diesem Jahr auf dem Rock am Ring/ im Park, Hurricane/ Southside, in Roskilde/ Dänemark, beim Haldern-Festival oder dem Gurtenfestival in der Schweiz die Ehre gegeben haben. Das Ergebnis ist eine bunte Mischung angesagter Gitarren-Mucke, die auch hervorragend geeignet ist, die nächste Party zu beschallen. Natürlich haben es nur die Hits auf den Sampler geschafft, so dass das Material nicht immer brandaktuell ist. So hat sich auch ALICE COOPER mit dem 1972er „School’s Out“ verewigt. Damit stellt er mit Abstand den ältesten Song, passt aber auch, Gesichtsältester dürfte er doch auch sein. NEW ORDERs „True Faith“ hat auch schon 19 Jahre auf dem Buckel, aber nichts von seiner Klasse verloren. Gleiches gilt für die alten Recken von REM („What’s The Frequency, Kenneth?“), PRIMAL SCREAM („Kowalski“) oder ERIC CLAPTON („Bad Love“). RADIOHEAD stellen mit „Paranoid Android“ den letzten Titel aus dem vergangenen Jahrtausend. Auf der anderen Seite sind natürlich auch Newcomer dabei, die ihren ersten Hit abgeliefert haben. GNARLS BARKLEY mit „Crazy“ ist so ein Fall. Das Konzert beim Hurricane musste ja leider aufgrund eines nahenden Unwetters abgebrochen werden. Buchstäblich ins Wasser gefallen ist dadurch der komplette Auftritt von MUSE, die hier mit „Time Is Running Out“ vertreten sind. Zu den etwas softeren Vertretern zählen der Brite JAMES BLUNT („High“) oder der Kanadier DANIEL POWTER („Lie To Me“). Aber natürlich gibt es auch ordentlich was auf die Ohren. GREEN DAY machen da mit ihrem „American Idiot“ gleich den Anfang und BILLY TALENT liefern mit „Devil In A Midnight Mass“ auch ein heftiges Gitarrenbrett ab. Die QUEENS OF THE STONE AGE sind mit einem für ihre Verhältnisse ruhigem Stück dabei. „Long Slow Goodbye“ macht sich dennoch gut und verfügt über den unverkennbaren QOTSA-Sound. Dazwischen immer perfekte Tracks zum Tanzen (z.B. FORT MINOR „Believe Me“ oder THE KILLERS „Mr. Brightside“), Zuhören (MORRISSEY “Irish Blood English Heart” oder PAUL WELLER „From The Floorboards Up), Träumen (DAVID GRAY “Hospital Food”/ SNOW PATROL “Run”). Genauso, wie man sich das auch auf einem guten Festival wünscht.

Unmöglich, hier auf alle 36 Kapellen einzugehen. Der Mix passt auf jeden Fall, die Alternative-Gitarren bestimmen den Sound und so bekommt man mehr als 140 Minuten feinste Musik geboten. Festivalstimmung kommt vielleicht nicht gerade auf, es sei denn, der ein oder andere Song erinnert an eine besondere Situation beim Rock am Ring, in Roskilde oder auf dem Hurricane. Zweifelsohne schürt der Sampler aber die Vorfreude auf den Festivalsommer 2007 und das ein oder andere Tagesfestival erwartet uns ja auch noch in diesem Jahr.

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