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VENEREA - Last Call For Adderall

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VENEREA
Artist VENEREA
Title Last Call For Adderall
Label DIRTY SIX RECORDS
Veröffentlichung 29.04.2016
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Anfang der Neunziger haben VENEREA aus Schweden mal als Coverband begonnen. Auf dem Zettel hatten die Herrschaften damals Songs von BAD RELIGION und den RAMONES. Irgendwann kam dann auch das berühmt-berüchtigte Debüt-Album, das die Band selbst als „one of the worst debuts ever“ bezeichnet hat. Nun, was will man auch erwarten, wenn die Lieder mithilfe einer Auto-Stereoanlage abgemischt werden müssen? Inzwischen hat sich bei den Skandinaviern diverse Male das Personalkarussell gedreht und auch eine Reihe von Plattenlabels wurde verschlissen. Jetzt meldet sich der Vierer dessen ungeachtet nach einer längeren Sendepause mit „Last Call For Adderall“ zurück und eines ist schon mal klar: Die Soundqualität ist besser geworden!

Ansonsten servieren die Schwedenhäppchen weiterhin treibenden Skatepunk/Melodycore, der nicht lange fackelt, sondern direkt in your face geht. So liefert der Opener „Going Home“ einen wirklich gelungenen, extrem energiegeladenen Auftakt und auch mit den nachfolgenden Hymnen „The Beans & The Grinder“ und „Raising My Game“ lassen VENEREA nichts anbrennen. Mit viel Tempo übernimmt derweil das straighte „Mark of Cain“, bevor bei „Not My Country“ bestens mitgesungen werden kann. In ähnlicher Weise präsentiert sich das Quartett auch in den übrigen Stücken, wobei das druckvolle „Now You’re Gone“ als besonderes Schmankerl von einer Kirchenorgel eröffnet wird, bevor es erneut ab durch die Mitte geht. „Hey That’s No Way To Say Goodbye“ heißt es schließlich auf der Zielgeraden, doch die Truppe macht wahrlich nicht den Eindruck, als wollte sie mit ihrer sechsten Langrille alsbald wieder in der Versenkung verschwinden und sich nur mal schnell verabschieden.

Auch wenn man auf 25 Jahre Bandgeschichte mit Höhen und Tiefen zurückblicken kann, kommen VENEREA alles andere als altersmilde daher. Ja, um die Herren war es in den vergangenen Jahren ziemlich ruhig, davon spürt man bei den 14 Tracks, die auf „Last Call For Adderall“ in schlanken 35 Minuten rausgerotzt werden, allerdings mal so gar nichts. Keine Frage, MILLENCOLIN haben schwedischen Melodycore bekannt gemacht, die Landsleute von VENEREA beherrschen diese Spielart aber auch ganz hervorragend!

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Venerea 'Last Call For Adderall' Tracklist
1. Now You Are Gone Button MP3 bestellen
2. Enemies Of The Alliance Button MP3 bestellen
3. Times Are Hard Button MP3 bestellen
4. Hey Thats No Way Button MP3 bestellen
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