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VESTIGIAL - Aeon

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Vestigial-Aeon.jpg
Artist VESTIGIAL
Title Aeon
Homepage VESTIGIAL
Label NEW SUN RECORDINGS/ EIGENPRODUKTION
Veröffentlichung 14.01.2003
Leserbewertung
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6.7/10 (3 Bewertungen)

“There are periods of decline when the pattern fades to which our inmost life must conform. When we enter upon them we sway and lose our balance. From hollow joy we sink to leaden sorrow, and past and future acquire a new charm from our sense of loss. So we wander aimlessly in the irretrievable past or in distant Utopias; but the fleeting moment we cannot grasp.” (ERNST JÜNGER)

Mit diesem Zitat begrüßt uns der sich hinter dem Pseudonym |:Y:| befindliche Künstler auf seiner MySpace Seite, auch und gerade Dark Ambient Projekte gehen mit der Zeit. Wie aus dem Nichts traf das Debüt Demo von VESTIGIAL bei mir ein, so eigentümlich der Name so eigentümlich die Aufmachung. Eine 3inch CDr mit schwarzer Unterseite in einem kleinen, kunstvoll aufgemachten Paper Digi, ein echter Augenfänger, der zudem auf 99 Stück limitiert wurde. Weitere 50 sollen noch (in einer lackierten Variante) folgen und ich wüsste nicht, was deren schnellem Abverkauf im Wege stehen könnte.

Geboten wird tiefschwarzer Dark Ambient ähnlich einiger Releases der Loki Foundation, Andreas Wahnmann (FIR§T LAW, LOKI, TURBUND STURMWERK) war dann auch gleich mal für das Mastering verantwortlich. Am Klang der mit analogen und virtuellen Maschinen aufgenommenen 4 Titel gibt es dann auch mal gar nichts auszusetzen. Inhaltlich möchte ich das berühmt berüchtigte Kopfkino bemühen, welches in diesem Genre gerne zu einer Vorstellung einlädt. „Last Extinction Prayer“ nimm mich mit in die Tiefe des Alls, wo Zeit und Raum miteinander verschmelzen und die Unendlichkeit jegliche profanen Bedürfnisse eliminiert. Im Hintergrund Gemurmel, Wortfetzen – wie die letzten Gebete einer sich selbst auflösenden Raumschiff Besatzung. Der Knall der Supernova und dann totale Dunkelheit, bevor „The Grey Constellation“ eintritt, wir befinden uns nun in einer Parallelwelt des Schreckens, in der ein futuristischer Sauron mit harter Hand regiert. Eigentümliche Geräusche und Stimmen lösen unsere Urängste aus. Und die beiden übrigen Stücke sind nicht „angenehmer“ ausgefallen.

Endlose Schwärze gepaart mit Abwechslung: Nur scheinbar ein Widerspruch in VESTIGIALs Schaffen. Wo sonst doch oft das schnelle Gähnen regiert, hält der Meister hier 24 Minuten lang die Spannung aufrecht, wer mag, kann sich auf der MySpace Seite selbst ein Urteil bilden. Für Anhänger von beispielsweise PREDOMINANCE ein schöner Leckerbissen.

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Amon Amarth 'Aeon' Tracklist
1. Death in fire
2. For the stabwounds in our backs
3. Where silent gods stand guard
4. Vs the world
5. Across the rainbow bridge
6. Down the slopes of death
7. Thousand years of oppression
8. Bloodshed
9. ...and soon the world will cease to be
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