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VIRGIN STEELE - Visions of Eden (The Lilith Project – A Barbaric Romantic Movie of the Mind)

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Artist VIRGIN STEELE
Title Visions of Eden (The Lilith Project – A Barbaric Romantic Movie of the Mind)
Homepage VIRGIN STEELE
Label SANCTUARY RECORDS
Leserbewertung
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Mit dem 80-minütigen und damit sehr opulenten „Visions of Eden“ holt Bombastmetaller David DeFeis mächtig aus. Gleich der Opener „Immortal I Stand (The Birth of Adam)“ ist großartig angelegt zwischen alten SAVATAGE, guten MANOWAR (also vor 20 Jahren) und NIGHTWISH. Orchestraler Bombast Metal mit dezenten weiblichen Opernreinschüben, Klavierparts und fetter Doublebass. Die allerdings auf Grund der etwas laffen Produktion nicht annähernd so fett ist wie bei den Vorbildern.

Einem Uptempotrack wie „The Ineffable Name“ fehlt trotz fettem Riff einfach die rechte Durchschlagskraft. Und wenn der Schlagzeuger hier nicht auch Angelo Sasso heißt (remember RUNNING WILD?…), fress ich beide Sticks! Völlig inakzeptabel bei einem solch großartigen Musiker wie David DeFeis, zumal das Ergebnis nur ein laues Lüftchen entfacht, was nun überhaupt nicht zu dem Anspruch des Werks passt. Somit ergeben sich etliche langatmige Stellen in den größtenteils überlangen Songs. Bei den straighten Parts von „Black Light on Black“ werden unverbesserliche MANOWAR-Jünger auf die Knie sinken, bekommen so was ihre eigenen Heroen doch schon seit Jahrzehnten nicht mehr hin. Wenn der Sound nur ballern würde… In der Mitte der Scheibe bekommen wir dann ruhige Sounds geboten mit „Angel of Death“ und „God above God“, die es zusammen immerhin auf 16 Minuten bringen! Auch die folgenden 3 Titel pusten mich nicht vom Sessel, lediglich der abschließende Titeltrack kann die Ohren noch mal zum Leuchten bringen. Eindeutig bester Track der Platte!

Die Idee für ein solch ambitioniertes Album ist ja geil, aber die technische Ausführung lässt doch zu Wünschen übrig. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll…

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