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VITAL REMAINS - Icons of Evil

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Vital-Remains-Icons-of-Evil.jpg
Artist VITAL REMAINS
Title Icons of Evil
Homepage VITAL REMAINS
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung 29.03.2007
Leserbewertung
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Die ultra-extrem-US-Deather VITAL REMAINS brauchen ja immer relativ lange für eine neue Scheibe. So dauerte es auch diesmal fast 4 Jahre, bis “Icons of Evil” eingetrümmert war. Ob es daran liegt, dass man mittlerweile zum Duo mutiert ist? Oder ist Frontsicko Glen Benton (nettes Backcoverpic!) doch festes Bandmitglied?

Egal, gleich der Opener “Where is your God Now” bläst Euch (nach einem sicken 2-Minutenintro) alles in Richtung Death Metal-Valhalla! In siebeneinhalb Minuten wird obertechnisch zur Sache geprügelt und Benton brunftet erneut alle Death Metal-Fronter dieses Planeten in Grund und Boden! Allerdings begeistert das Ganze nur bedingt so richtig, denn dafür ist der Song einfach zu lang und durch die ewige Soliererei von Dave Suzuki zu zerstückelt. Auch der folgende Titeltrack ist mit achteinhalb Minuten nicht gerade Bangkompatibel! Die Blastparts sind einfach nur viehisch schnell und die von geilem Gitarrengewichse unterlegten Grooveparts extrem langatmig. Das hat zwar technisch allerhöchsten Anspruch und sucht seinesgleichen im Extrem-Bereich, wird aber gerade Live eher für runtergeklappte Kinnladen denn fliegende Matten sorgen. Man zeigt, was man in 18 Jahren Bandgeschichte mittlerweile so gelernt hat und öffnet sich damit auch irgendwie eine ganz eigene Nische. Erik Rutan hat das Werk sehr gut produziert, gerade er sollte ja auch wissen, wie man ein solches Gemetzel richtig in die Speaker setzt! Da sich auch die weiteren Tracks in dieser Längenordnung bewegen, kommen wir bei 10 Songs auf stattliche 67 Minuten Spielzeit! Doppelt so lang, wie Bentons DEICIDE-Werke… Aller Ehren Wert ist auch das irre Drumming von Dave Suzuki, der daneben ja noch die Leadgitarren und Backing Vocals verzapft hat, während Bandgründer Tony Lazaro die Rhythm guitars und den Bass eingezimmert hat! Echt fit die Herren! Allerdings ähneln sich die Songs in ihrem Aufbau doch recht stark, weshalb auch kaum etwas direkt im Ohr hängen bleibt. Das hat Bentons Hauptbande DEICIDE doch entschieden besser raus! Eine Granate wie “Born to Rape the World” wäre bei halber Länge glatt ein absoluter Killer.

So prügelt man sich extrem ausufernd durch die 10 Songs, lediglich der Beginn des über 9(!)-minütigen “´Till Death” groovt etwa 1 Minute lang, bevor wieder geblastet wird, was die Stöcke hergeben. Die größte Überraschung spart man sich für den Schluss auf: “Disciples of Hell”! Ein Midtempogroove-Song im 80s-Style. Das kann eigentlich nur eine Coverversion sein und richtig gehört! Ist die olle YNGWIE MALMSTEEN-Granate vom 85er-”Marching Out”-Meisterwerk! DAS adelt die Herren natürlich schlussendlich und nötigt Respekt ab! Zumal der Song geil gelungen ist. Für Extrem-Deather ist “Icons of Evil” (mit äußerst geschmacklosem Billig-Provokationscover im übrigen!) aber trotz aller Langatmigkeit absolut unverzichtbar!

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Vital Remains 'Icons of Evil' Tracklist
1. Where us your god now
2. Icons of evil Button MP3 bestellen
3. Scorned Button MP3 bestellen
4. Born to rape the world Button MP3 bestellen
5. Reborn... The upheavel of nihility
6. Hammer down the nails Button MP3 bestellen
7. Shrapnel embedded flesh Button MP3 bestellen
8. 'Till death Button MP3 bestellen
9. In infamy Button MP3 bestellen
10. Dicciples of hell
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