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VON SIRIUS - The mystical Doktryn of spiritual Accomplishment

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Artist VON SIRIUS
Title The mystical Doktryn of spiritual Accomplishment
Homepage VON SIRIUS
Label NIHIL VOCES
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Aus Frankreich erreicht uns eine Metalband, deren Name eigentlich recht interessant und verheißungsvoll anmuten lässt. Dennoch war ich etwas enttäuscht, eine innovative Idee hat man hier leider nicht gefunden. Zudem ist der Sound ist etwas seicht geraten, klingt manchmal wie aus einer Garagensession. Die Band bezeichnet ihre Musik als „Electro/ Goth Metal mit Death & Industrial touches. Deeply routed in occultism…” Nun ja, das macht mehr her, als man zu hören bekommt. Was die Death Touches sein sollen, blieb mir bislang auch unergründlich. Das Konzept „Electro Metal“ haben andere Bands „leider“ schon besser hinbekommen, THE KOVENANT z. B., an die man teilweise auch erinnert. So gehört beim Song “Priere”.

Man (bzw. Alleskönner Julien) übt sich zwar in einer Mischung aus Growls, Flüstern, tiefem Gesang und jeder Menge elektronischen Experimenten nebst fetten Gitarrenriffs, aber all das kann einfach nicht überzeugen, jedenfalls nicht auf ganzer Linie. Teilweise freut man sich, weil der Song gut anfängt, dann wird aber alles in einer merkwürdigen Art und Weise schon fast verunglimpft durch Instrumente, die sich nicht in den Song anpassen wollen. Exemplarisch bei “SadX”: Hier ertönen auf einmal schrille, orientalisch anmutende Klänge zum Metalgerüst. Jedoch, um etwas Positives zu schreiben, weiß der Song “Deliverance” einigermaßen zu überzeugen. Der Gesang stimmt in harmonischer Weise mit den Instrumenten und Melodien überein, solide gemacht. Hymnen darf man nicht erwarten.

Die flüsternden Stimmen, die wohl das Rituelle rüberbringen sollen, passen leider überhaupt nicht zum elektronischen Musikgerüst. Stellt sich die Frage, ob man hier versucht hat, mit dem Hype “electro metal” ein wenig mehr Geld zu erzielen… Auch das Konzept, Aleister Crowley mit in die Sache einzubeziehen, ist veraltet, dem Plattencover nach zu urteilen hätte man deutlich Düsteres erwartet. Fazit: Ein Album, auf das die Welt nicht unbedingt gewartet hat, so hart das nun auch klingt, es ist einfach alles zu bieder geraten, aber wem’s gefällt!

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