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WALLACE VANBORN - Free Blank Shots

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Artist WALLACE VANBORN
Title Free Blank Shots
Homepage WALLACE VANBORN
Label G-RECORDS
Veröffentlichung 13.09.2010
Leserbewertung
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8.6/10 (8 Bewertungen)

WALLACE VANBORN ist eine dreiköpfige Band aus Belgien, die mit ihrem Debüt „Free Blank Shots” Anfang des Jahres die heimatliche Rockgemeinde im Handstreich nahm. Das Trio macht seit 2006 Stonerrock mit minimalistischen elektronischen Einflüssen, deren energiegeladene Live-Darbietung den Jungs den Spitznamen „Pletwallace“ („Dampfwalze“) eingebracht hat. Inzwischen waren die Herrschaften nicht nur in Benelux auf Tour, sondern haben sich ihre Sporen auch in Great Britain und den USA verdient und hierzulande konnte man WALLACE VANBORN ebenfalls bereits auf der Bühne begutachten. Zuletzt als Support der BLOOD RED SHOES.

Zu hören gibt es bei Ian Clement, Sylvester Vanborn und Dries Hoof treibende Gitarrenhooks, die es nicht an Melodie fehlen lassen. Nach allerhand Feedback-Geschrammel geht der Opener „Rover“ entsprechend schnell in Ohr und Bein und auch das folgende „Atom Juggler“ lässt es nicht an fetten Grooves mangeln. Die erste Singleauskopplung „Rite Hands“ gefällt mit knackigen Langäxten und einem angenehm grummelnden Tieftöner, der sich alsbald ins Hirn frisst. Mit „Missile Launch“ legen WALLACE VANBORN ein paar Härtegrade zu und insbesondere Sänger Ian überrascht mit einer sehr wandelbaren Stimme. „Little Or No Control“ klingt ein wenig nach Stoner-Jam-Session, während „Snails And Bones“ düster aus den Boxen schallt. „Morning Sickness“ macht derweil wieder Tempo und „Genius Inside The Bear“ besticht mit jaulenden Sechssaitern und ähnlich gelagertem Gesang, der manchmal ein wenig Richtung Stoner-Urgestein Josh Homme changiert. Bei „Shallow“ gesellt sich eine Prise Pop zu den verschrobenen Gitarrenwänden, die sich auch beim eher ruhigen „The Tower“ durchaus eruptiv entladen können. Dries’ Bass kommt auf „REAP“ noch einmal zu besonderen Ehren. Hier wirkt der Sound geheimnisvoll und auch ein wenig verstörend, ein Eindruck, der vom sich anschließenden unbetitelten Finale über satte elf Minuten verstärkt wird.

Das belgische Triumvirat weiß, was es mit seinen Instrumenten anzustellen hat. Die Mucke gefällt mit solider Stonerkost, der WALACE VANBORN eine markante eigene Note verpasst haben.

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Wallace Vanborn 'Free Blank Shots' Tracklist
1. Rover - Wallace Vanborn
2. Atom juggler - Wallace Vanborn
3. Rite hands - Wallace Vanborn
4. Missile launch - Wallace Vanborn
5. Little or no control - Wallace Vanborn
6. Snails and bones - Wallace Vanborn
7. Mourning sickness - Wallace Vanborn
8. Genius inside the bear - Wallace Vanborn
9. Shallow - Wallace Vanborn
10. The tower - Wallace Vanborn
11. Reap - Wallace Vanborn
12. Hidden track - Wallace Vanborn
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