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WARBEAST - Krush the Enemy

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Warbeast-Krush-The-Enemy.jpg
Artist WARBEAST
Title Krush the Enemy
Homepage WARBEAST
Label HAMMERHEART RECORDS
Veröffentlichung 27.04.2010
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

SACRED REICH! So mein erster Gedanke, als „Krush the enemy“ von WARBEAST aus meinen Boxen prescht und der Gesang einsetzt. Kann es sein, dass ich von einem neuen Output der Band aus Phoenix im Vorfeld nichts mitbekommen habe? Nein! Aber WARBEAST haben einen Sänger in ihren Reihen, der wie Phil Rind von besagten Thrashern tönt. Musikalisch fischt man zudem in ähnlichen Gefilden.

Der mit „Krush The Enemy“ betitelte Rundling beinhaltet insgesamt zehn Lieder, die einem allesamt voll in die Fresse hauen. WARBEAST-Sänger Bruce Corbitt (RIGOR MORTIS) prägt die Lieder des Quintetts aus Texas mit seinem rauen Thrash-Organ, das sowohl an den bereits erwähnten Phil Rind als auch zeitweise an Oderus Urungus von GWAR erinnert. Ergänzt durch das superbe Drumming von Joe Gonzalez und das heftige Riffing der Gitarristen Rick Perry und Scott Shelby werden die Kompositionen vom Groove des Bassisten Alan Bovee zusammengehalten. WARBEAST, die sich zuvor TEXAS METAL ALLIANCE nannten und wie der Name schon sagt, aus dem dortigen Metal-Underground stammen, beginnen den Reigen untypisch mit dem Titeltrack, der nach einem Bastard aus MACHINE HEAD und SACRED REICH klingt. Langsame Parts wechseln sich mit schnelleren ab und obendrauf gibt’s einen eingängigen Refrain. Das zweite Stück, das auf den passenden Namen „Unleashed“ hört, könnte in den schnellen Momenten von titelgebender Band stammen. Wenn dann das Tempo gedrosselt wird, zollt man hingegen VADER Respekt. Das Bass-Intro von „Self Will Run Riot“ geht in einen starken Headbanger über, der sich auch aufgrund des eigängigen Refrains live gut machen wird. Zur Krönung des Ganzen streuen die Herren hier überraschend auch noch Blastbeatattacken ein. „The Plague At Hand“ wartet hingegen mit einem klassischen Thrash-Anfang auf. Ein geiler Banger, der sofort mitreißt und mit einem coolen Riff versehen ist. Das Doublebassgewitter zu Beginn von „Born With a Blackened Heart“ wird mit doppelten Leadgitarren und einem genialen Solo garniert. Zu „Scorched Earth Policy“ existiert bereits ein Video und nicht nur das Solo erinnert hier an die mächtigen SLAYER. Das folgende Triple bestehend aus „Guardian Angel“, „The Controller“ und „Stalker“ kann das bisherige hohe Niveau meines Erachtens nicht ganz halten. Wobei „Der Kontrolleur“ noch mit MAIDEN-artigen doppelten Leadgitarren punkten kann und das folgende Stück mit einem EXHORDER-Gedächtnisriff daherkommt. Das abschließende „We Are The Vultures“ versöhnt dagegen wieder und gibt nochmal alles. Auf ein Film-Intro folgt ein klassischer Beginn mit vertracktem Rhythmus, steigert sich und wird zum Headbanger, um dann durch Breaks eingeleitet, zum reinen Thrasher zu werden, der immer wieder mit Filmzitaten garniert wird. Ein exzellenter Rausschmeißer.

Insgesamt kann man sagen, dass WARBEAST unter diesem Namen ein sehr guter Einstand gelungen ist, der sie weit nach vorne in die THRASH-Liga bringen wird. Hinzu kommt, dass kein Geringerer als Phil Anselmo (Ex-PANTERA, DOWN, SUPERJOINT RITUAL etc.) die Scheibe der Texaner fett in Szene gesetzt und sie unter seinem eigenen Label Housecore (in Europa kommt das Teil via Hammerheart Records) rausgebracht hat. Das Songwriting muss meiner Meinung nach aber insgesamt noch zwingender werden und über die gesamte Spielzeit gehalten werden, um mit den ganz Großen der Szene auf Dauer mithalten zu können. Trotzdem muss man diese Platte als Thrash-Metalfan kennen und besitzen!

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Warbeast 'Krush the Enemy' Tracklist
1. Krush the Enemy
2. Unleashed
3. Self Will Run Riot
4. The Plague At Hand
5. Blackened Heart
6. Scorched Earth Policy
7. Guardian Angel
8. The Controller
9. Stalker
10. We Are The Vultures
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