Terrorverlag > Blog > WE’LL GO MACHETE > Six Plus Ten

Band Filter

WE’LL GO MACHETE - Six Plus Ten

VN:F [1.9.22_1171]
Well-Go-Machete-Six-Plus-Ten.jpg
Artist WE’LL GO MACHETE
Title Six Plus Ten
Homepage WE’LL GO MACHETE
Label STRESSED SUMO RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

WE’LL GO MACHETE sind in Austin/ Texas beheimatet und haben sich den guten alten 90er-Hardcore auf die Fahnen geschrieben. In Amiland hat das Quartett bereits eine EP und einen Longplayer veröffentlicht, den es der Einfachheit halber jetzt via Stressed Sumo Records auf einem Silberling auch bei uns gibt. Der Titel „Six Plus Ten“ bezieht sich dabei auf die Anzahl der Songs auf den jeweiligen zugrundeliegenden Platten. Will sagen: auf dem 2011er „Strong Drunk Hands“ sind zehn Tracks vertreten und die selbstbetitelte Debüt-EP kommt mit sechs Stücken daher.

Der aktuelle Output startet mit den Liedern der Full Length und legt mit „Miser“ und „DM Barringer“ gleich mit viel Druck los. „Kids In Front“ beginnt ein weniger frickeliger, um dann ebenfalls wieder in die Vollen zu gehen, wo „Number 13“ sich gleichermaßen wohl fühlt. Mit stoischen Riffs kommt „Robber Barron“ daher, die beinahe nahtlos in die kraftvollen Hooks von „Sad Sack“ übergehen. Wie nicht anders zu erwarten, spielen Melodien keine so große Rolle bei WE’LL GO MACHETE, vielmehr machen die Texaner ordentlich Lärm, besinnen sich beizeiten jedoch auch einmal auf Tempo-Variabeln und nehmen wie bei „Hayward“ Geschwindigkeit raus – ohne es jedoch am nötigen Druck mangeln zu lassen. In diesem Sinne schließt sich auch „So Long Flatfoot“ an, das ein wenig Wüstenfeeling mitbringt, ehe „Good Morning Munro“ es erneut gehörig schrammeln lässt und „40 Feet“ noch einmal Post-Hardcore mit einem Hauch Stoner vermengt. Bleiben noch die sechs Nummern der selftitled EP, die mit „Red Maddens The Bull“ einen noisigen Start hinlegt. „Number 12“ und „Archibald“ präsentieren sich ebenfalls als ungeschliffene HC-Urgesteine, überhaupt hat der Vierer zu Beginn offensichtlich mehr Wert darauf gelegt, dass es wie bei „The Old Beast Will Crumble“ ordentlich kracht. Mein Favorit aus dieser Schaffensphase ist das treibende „Thatch“, dem mit „All At Sea“ noch ein zunächst etwas ruhigerer Vertreter zur Seite gestellt wurde.

Wie es scheint, haben sich WE’LL GO MACHETE im Laufe der Zeit ein wenig mehr Richtung Noise- und Desert-Rock bewegt. Diese zarten Ansätze bleiben jedoch stark vom Hardcore dominiert, so dass Fans der alten Recken von FUGAZI, QUICKSAND. DRIVE LIKE JEHU oder JAWBOX bedenkenlos zugreifen können.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Alle markierten Felder (*) müssen ausgefüllt werden.

Mehr zu WE’LL GO MACHETE