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WOODLAND (NOR) - Go Nowhere

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WOODLAND (NOR)
Artist WOODLAND (NOR)
Title Go Nowhere
Homepage WOODLAND (NOR)
Label STICKMAN
Leserbewertung
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9.0/10 (2 Bewertungen)

Die beiden Bands WOODLAND und SPIDERGAWD sind nicht nur beim gleichen Label unter Vertrag, sie sind auch übereinstimmend in Trondheim zuhause und teilen sich zudem mit Hallvard Gaardløs auch noch den Bassisten. Zudem haben beide Kapellen gerade eine neue Platte am Start, da kann man doch seinen Kram gleich in denselben Tourbus schmeißen und gemeinsam auf Konzertreise gehen. Eine weitere Schnittmenge ist der Bluesrock, der bei den 2011 gegründeten WOODLAND in einer an die Südstaaten erinnernden Darreichungsform feilgeboten wird und mit zehn neuen Songs daherkommt, die sich auf der brandneuen Langrille „Go Nowhere“ finden.

Gisle Solbu (Vocals & Gitarre), der bereits erwähnte Bassmann Hallvard Gaardløs, Hallvar Haugdal (Piano), Espen Kalstad (Gitarre & Vocals) und Espen Berge hinter der Schießbude starten ihren jüngsten Studio-Output mit groovenden Kopfnicker-Sounds, die auf den Namen „Got Me Wrong“ hören, ehe „Dead Set“ den Gitarren eine Verzerrer-Kur gönnt und ein wenig mehr Dirtyness ins Spiel bringt. Mit viel Drive und Seventies-Feeling übernimmt „All In My Head“ und auch im tiefenentspannten „Wild Eyes“ spürt man die Vibes der Siebziger, bevor sich „Lucky’s Gone Bad“ als pianogetragene Ballade empfiehlt und „Dust Bowl“ den Faden rhythmusbetont weiter spinnt. „Set Me Free“ heißt es im Anschluss und musikalisch wird dieser Wunsch nach Befreiung mit schwurbeligen High-Energy-Melodien umgesetzt. Das sich anschließende „Long Gone“ läst sich derweil nicht aus der Ruhe bringen und überzeugt mit smoothem Gesang und jaulenden Langäxten, um schließlich an „No Shining Light“ zu übergeben, das mit viel Wumms glänzt, wohingegen der gelungene Titeltrack „Go Nowhere“ auf der Zielgeraden noch die Stoner-Karte zückt.

Keine Frage, Norwegens Klima wird man im Vergleich zum schwül-warmen Mississippi-Delta wohl eher als rau bezeichnen. Vielleicht gelingt des dem WOODLAND-Fünfer deshalb auf dem abwechslungsreichen „Woodland“ auch so gut, die bluesige Südstaaten-Hitze mit der nordischen Schroffheit und Melancholie zu verbinden.

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