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XOTOX - Lichtlos

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Artist XOTOX
Title Lichtlos
Homepage XOTOX
Label PRONOIZE
Veröffentlichung 10.11.2003
Leserbewertung
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7.2/10 (5 Bewertungen)

XOTOX stammt aus Rüthen, der „jungen Stadt in alten Mauern“. Warum ich das schreibe? Nun ja, dieser Spruch könnte auch eine Metapher für den Sound des Individual-Künstlers Andreas Davids sein. Dieser gab sich 1998 seinen bidirektionalen Projektnamen, unzählige CDRs folgten, ebenso erfolgversprechende Live-Konzerte. Eifrigen Clubgängern der etwas härteren Schiene werden Tracks wie „Nothing“, „Zweischicht“ und besonders „Eisenkiller“ bekannt sein, wenn sie nicht sogar schon ihre Leiber danach bewegt haben. Seit dem Jahre 2003 steht erstmals ein potentes Label hinter Andreas, welcher sich nun in der Lage sah, die Essenz seiner Werke einer breiteren Masse zugänglich zu machen. Und so erhält „Lichtlos“ eine Art Best of Charakter und bedeutet gleichzeitig den Startschuss für eine größere Karriere im elektronischen Bereich… möglicherweise… Immerhin schnellte die CD bis auf Platz 1 der DAC-Charts, was für diese Art der Musik selbst im alternativen Bereich doch etwas verwunderlich ist.

„Cyberindustrial“ nennt der Künstler selbst seine Stilrichtung, was versteht man nun darunter? Harte, vornehmlich rhythmus-orientierte Tanzbodenknaller, ab und an mit Samples versehen, die von zynisch bis ironisch reichen. Industrial und Noise-Attacken sind zur Genüge vorhanden, aber die Tracks verlassen niemals die Strasse der geordneten Soundstrukturen, um im totalen Chaos zu landen. Alles bleibt kontrolliert monoton, selten zu monoton wie bei „Dark Chapter“, meist eher hypnotisch enervierend. Dabei ist die Scheibe mehr Club- als Heimanlagen-tauglich, dennoch kann man sie auch im Wohnzimmer – am besten bei totaler Dunkelheit – genießen. Die bereits bekannten Stücke gehören auch zu den besten, besonders natürlich das allseits geliebte „Eisenkiller“. Das pulsierende „White Widow“ besitzt sogar eine Art verzerrten Refrains, ohne gleich Erzählkino zu sein.

XOTOX kultivieren einen Sound an der Grenze vom Grufti Mainstream Elektro hin zur ganz harten Fraktion, den Fans von FEINDFLUG bis KIEW genießen können und auch werden. Für letztere hat man gerade „DCDisk“ remixed, den Song kann man kostenfrei von der KIEW-Homepage herunterladen. Und wer sich Andreas’ Livequalitäten gönnen möchte, kann dies z.B. beim WGT 2004 tun, was ich hiermit wärmstens empfehle: „Junger Sound in alten Klängen“…

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