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ZOMBIE GIRL - Blood, Brains & Rock ’n’ Roll

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Artist ZOMBIE GIRL
Title Blood, Brains & Rock ’n’ Roll
Homepage ZOMBIE GIRL
Label ALFA MATRIX
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

Man lernt doch nie aus, wer hätte schon jemals daran gedacht, dass irgendeine Person auf die Idee kommt, konventionellen Elektro auf Batcave zu trimmen. Ganz so einfach ist es auch nicht, aber der Grundgedanke wurde sehr gut umgesetzt, man hört bekannte rockige Elemente im elektronischen Gewand, da muss man vor der kanadischen Sängerin Renee Cooper-Komor und dem Soundbastler (und Ehemann) Sebastian R. Komor den Hut ziehen.

Versuchen wir doch einfach mal die Musik des Albums „Blood, Brains & Rock ’n’ Roll“ näher zu beschreiben obwohl dies schon eine schwere Nuss ist, denn es kommt einem alles irgendwie vertraut vor, jedoch weiß man es nicht so genau einzuordnen. Sehr prägnant ist unter anderem die typische Orgel aus den Horrorfilmen der 50er Jahre, die auch schon gerne von den B52’s eingesetzt wurde, doch strahlt die härtere Präsentation eher einen Touch Psychobilly aus, wo man sich mit dem Thema Horror ja auch gerne beschäftigt. Wie nah die Grenzen von Musik sein können, bekommt man zwangsläufig beim Genuss dieser CD mit, vordergründig soll es bedrohlicher Elektro sein, andere Elemente wurden aber eindeutig MARILYN MANSON entliehen, besonders gut bei den Stücken „Jesus was a Zombie“ und „The Darkness“ zu hören. Dies soll aber nicht von Nachteil sein, die Mischung macht’s! Abgesehen davon, dass mir die bisher erwähnten Elemente allesamt gefallen, bedeutet die ZOMBIE GIRL-Mischung gepaart mit guter musikalischer Umsetzung und Ideenreichtum ein vorläufiges Highlight des noch jungen Jahres. Mit den Musikstücken kann ein breites Spektrum an Wünschen abgedeckt werden, der Open-Minded Diskogänger wird es dem Pärchen danken. Normalerweise verdient dieses Projekt die Höchstnote, aber ein Manko muss in DSDS-Manier ausgesprochen werden, die Stimme ist soweit ganz gut, aber ich hätte mir teilweise eine charismatischere bzw. kraftvollere gewünscht, um die emotionalen Momente besser rüberzubringen. Zum Glück kann man die Vocals einfach als gutes „Beiwerk“ betrachten oder einfacher gesagt: Sie dienen sie zur Unterstützung der Musik und nicht umgekehrt.

Leider bekam ich nur die einfache CD zur Bemusterung, aber ich möchte trotzdem allen die limitierte Doppel-CD Version ans Herz legen, denn sie ist nicht, wie sonst üblich, mit vielen nutzlosen Remixen bepflastert, sondern bietet einige Bonustracks und selbst die vorhandenen Bearbeitungen waren – nach meinen Hörproben zu urteilen – richtige Kracher. Also, Appigallopi zum nächsten CD-Händler deines Vertrauens und kaufen.

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