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Warum heißt der Terrorverlag eigentlich Terrorverlag?

Weil 2 kühne Streiter für abseitige Kunst mehrere Jahre ihres Lebens damit verbracht haben, ein Buch über italienische Mafia- und Gangsterfilme zu schreiben. Als es dann 1999 fertig und nach einem bekannten Streifen „Der Terror führt Regie“ getauft worden war, wollte es selbstredend kein arrivierter Verlag herausbringen (obwohl es natürlich eine absolute Granate war!). Also gründeten Michael Cholewa und Karsten Thurau den Terrorverlag noch weit vor DEM 11.September und ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, was für ein Medien Imperium einmal daraus erwachsen sollte.

Wie ging es dann weiter?

Das Buch wurde in einer Auflage von 500 Stück selbst produziert und vertrieben und erstaunlicherweise auch abverkauft. 2008 erschien dann eine Neuauflage in 4 verschiedenen Hardcover-Varianten. Danach brachten wir ein noch viel besseres Buch heraus, das natürlich nicht von uns sondern vom weltberühmten Filmexperten Christian Kessler stammte. Der Titel war nicht minder bildhaft: „Willkommen in der Hölle“, ein, wenn nicht DAS Lexikon über den Italo Western. Auch ein Magazin namens „Subversiv“ zierte ein paar Ausgaben lang die Bahnhofskioske. Dann wurde es im filmischen Sektor eher ruhig um den Terrorverlag, wenngleich es immer mal wieder Interviews und dergleichen gab.

Und warum dann auch noch Musik?

Das lag auf der Hand. Der eine, Michael Cholewa, war in den 80ern selbst mit den WESTDEUTSCHEN CHRISTEN unterwegs, einer kultigen Post Punkt Prä NDW Combo. Der andere hörte seit vielen vielen Jahren intensiv Metal und erweiterte sein Spektrum dann auch um elektronische und gothige Klänge. Es kam dann zu einer Mitarbeit von TK beim Online Magazin www.heavy-metal.de, doch da Karsten Thurau von je her eher ein autoritärer Despot war/ ist, wollte er etwas eigenes und erschuf unter Mithilfe tatkräftiger Programmierer 2003 den Terrorverlag als Musik Webzine, wie es so schön heißt.

Was passierte mit dem Terrorverlag in all den Jahren bis heute?

Nachdem die Seite zunächst sehr düster und ehrlich gesagt auch wenig Nutzerfreundlich war, wurden zum einen die Rubriken ausgebaut (schnell war klar, dass man auf Interviews und Konzertberichte nicht verzichten wollte) und zum anderen Promotion-Kontakte geknüpft. Mit der Zeit waren fast alle Labels so weichgeklopft, dass sie uns regelmäßig ihre Erzeugnisse zukommen ließen, so dass schnell mehr Schreiber an Bord kommen mussten. Viele kamen und gingen im Laufe der Zeit, andere sind all die Jahre geblieben und haben dann auch den ersten Relaunch im Jahre 2007 mitbekommen, der die Seite auch technisch konkurrenzfähig machte. Es gab nun viele News, Tourdaten, ein schickes Forum und vieles an weiteren Features, was aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein sollte. So kam es zur zweiten vollständigen Überarbeitung 2013 durch die WordPress-Agentur AWESEM aus London, welche den mittlerweile aktuellen Internet-Standards hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit und Navigation Rechnung trug. Zudem wurden die unumgänglichen Social Networks enger in die Abläufe integriert, um die Interaktion mit den Lesern zu fördern.

Für wen ist der Terrorverlag gemacht?

Für alle, die über den Tellerrand schauen und sich nicht von engen Genreschubladen einzwängen lassen. Es gibt Gutes in sehr vielen Bereichen zu entdecken, sei es nun Metal, Electro, Gothic, Neofolk oder Indie. Für Leute, die gerne Konzertberichte unterschiedlichster Coleur goutieren und dabei Wert auf gute Fotos legen. Dafür bürgt unsere Zusammenarbeit mit einigen der besten Genre-Fotographen. Mag etwas eingebildet klingen, aber man zeige mir eine Seite im Netz, die diesbezüglich mithalten kann. Der Schreibstil liegt zwischen boulevardesk und fundiert, bzw. sollte liegen. Natürlich machen wir alle Fehler und es macht ja auch Spaß, sich darüber aufzuregen. Jedenfalls wollen wir weder hochwissenschaftliche Abhandlungen schreiben noch mit albernem Gefasel glänzen. Irgendwo in der Mitte liegt das Ei des Kolumbus und wenn wir damit zwischen allen Stühlen sitzen, dann tun wir das sehr gern.

In diesem Sinne: Keep The Terror Alive!

P.S.: Im musikalischen Sinne natürlich, bevor jetzt Netzinitiativen gegen uns gegründet werden oder wir nicht mehr in die USA einreisen dürfen…

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