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CROWBAR (KIRK WINDSTEIN)

CROWBAR SIND SICHERLICH EINE DER LEGENDÄRSTEN DOOM/CORE-BANDS. NEBEN DEM NEUEN ALBUM WAR ABER AUCH DER „VORFALL“ UM PANTERA/ DAMAGEPLAN-GITARRIST UND KIRK’S GUTEN FREUND DIMEBAG DARREL THEMA DES GESPRÄCHS.

DAS NEUE ALBUM “LIFE’S BLOOD FOR THE DOWNTRODDEN” KOMMT NUN RAUS. WIE ZUFRIEDEN BIST DU MIT DEM ERGEBNIS? Sehr zufrieden. Kein Scherz, ich bin wirklich glücklich damit, so wie es ist. WAS HAT DICH BEEINFLUSST UND INSPIRIERT? Ich wollte etwas back to the Roots. Ich habe mir überlegt, was ich eigentlich von Beginn an mit CROWBAR machen und verwirklichen wollte. Ich habe versucht mich in Gedanken 15 Jahre zurückzuversetzen und mein ursprüngliches Gefühl für die Band wieder aufzunehmen. Das habe ich dann versucht in die heutige Zeit einzupassen. Es sollte ursprünglich und deutlich wie CROWBAR klingen. Aber nicht als hätte ich das gleiche schon mal gemacht. So klingt es nun original nach CROWBAR, aber die Songs sind modern und tight und auch meine Vocals sind die besten, die ich je aufgenommen habe. WANN UND WIE KAM DIR DER GEDANKE MEHR ZUM URSPRUNG ZU GEHEN? Die Basis von CROWBAR sind ja ultra-fette Riffs, gute Melodien und Emotionen. Das ist jetzt die achte Platte und ich bin in den Jahren ein viel besserer Songwriter geworden. Auch die beiden Scheiben, die ich mit DOWN gemacht habe, waren für meine Entwicklung sehr wichtig. Und so habe ich mir irgendwann gedacht, dass ich jetzt am besten umsetzen kann, was ich eigentlich von Anfang an mit CROWBAR wollte. CROWBAR 2005 ist die Band, die es immer sein sollte. UM WAS GEHT ES IN DEN TEXTEN? WIE KOMMEN DIR DIE IDEEN? Also erstmal gibt es die Songs. Wenn diese soweit aufgenommen sind, fange ich mit den Lyrics an. Ich höre mir diese dann immer und immer an. Einen Song am Tag. Immer und immer wieder. Der Sound bringt mich dann in eine bestimmte Stimmung. Die Gedanken und Emotionen, die der Sound in mir weckt, versuche ich dann in Worte zu fassen und aufzuschreiben. Aus diesen Worten versuche ich dann einen guten Text zu formen. Wenn ich die Songs aufnehme und später immer und immer wieder höre, habe ich keine bestimmten Ideen oder Vorstellungen, worum es thematisch gehen soll. Ich schreibe einfach alle Worte und Gedanken auf, die aus meiner Stimmung und Laune entstehen, die der Song hervorruft. Es gibt keine ausgedachte Stories oder Geschichten. Das sind einfach Gefühle und Emotionen, die durch den Sound der Songs entstehen. MIT REX (BASS, PANTERA/ DOWN) UND CRAIG (DRUMS, BLACK LABEL SOCIETY) SIND ZWEI ALTE FREUNDE VON DIR MIT AUF DEM ALBUM. WIE IST ES DAZU GEKOMMEN? Ich habe mit CROWBAR ja eine längere Pause gemacht. Ich habe ja Platten mit DOWN gemacht und war mit denen auf Tour. Die anderen Jungs, die zu der Zeit mit in der Band waren, haben sich halt um ihre Dinge gekümmert. Als ich dann Zeit und Bock hatte wieder an einer CROWBAR-Scheibe zu arbeiten, war außer mir selbst keiner mehr in der Band. Rex war irgendwie automatisch mit am Start, da wir zu DOWN-Zeiten schon so gejammt haben. Irgendwann hing ich mit Craig ab und habe ihm einige Riffs vorgespielt. Er fand die cool und fragte wer denn die Drums übernehmen würde. Ich meinte, dass ich eigentlich keine richtige Band am Start habe und er bot sich sofort an. BLACK LABEL SOCIETY hatten derzeit nix geplant und so machte er halt bei uns mit. Wir haben dann einige Demo-Tracks eingespielt und sie Rex geschickt. Er fand’s auch cool und hat dann endgültig zugesagt und zudem gleich noch Warren Riker von DOWN mitgebracht und beide zusammen haben dann auch gleich die Scheibe produziert. WIEVIEL EINFLUSS HATTEN DIE BEIDEN AUF DIE SONGS Auf jeden Fall haben sie einiges dazu beigetragen, dass die Songs so klingen, wie sie klingen. Alleine das Drumming von Craig gibt den Songs einen eigenen Touch. Wir haben auch nicht groß geplant, sondern hat er einfach das gespielt, was nach seinem Empfinden gut zu den Songs passen könnte. Ähnlich bei Rex. Zu der Zeit hatte ich noch keine Riffs ins Reine gespielt und er hatte nur die Rohversionen, ebenso von den Drums. Er hat sich das Zeug angehört und versucht ein Feeling dafür zu kriegen. Und dann fing er einfach an zu spielen. Das funktionierte richtig großartig! Es sind einfach zwei wirklich talentierte Musiker und das hat sicherlich viel zur Platte beigetragen! INWIEWEIT HABEN DIE DOWN-ALBEN AUF CROWBAR EINGEWIRKT? Das tolle bei der letzten Scheibe von DOWN ist einfach, dass die Songs jeder für sich funktionieren. Es muss kein großes Ganzes geben. Jeder Song hat sein eigenes Leben und seinen eigenen Sound. Das habe ich schon versucht für CROWBAR zu nutzen. Die ersten elf Songs stehen eigentlich jeder für sich. Jeder Song klingt unterschiedlich und funktioniert für sich alleine. Auf den alten Platten war das meist ganz anders. Versteh das jetzt nicht falsch, denn ich bin auf jede meiner Scheiben stolz. Die sind alle klasse und stehen für das, was ich zu der Zeit empfunden habe. Aber wenn ich mir die Songs nun anhöre, dann klingen die Platten jeweils wie ein großer Song und rauschen so an einem vorbei. Die Songs sind super, kein Vertun. Aber sie stehen nicht für sich alleine, bzw. können nicht für sich alleine stehen. Die funktionieren nur mit den anderen Songs als ganzes Album. Das ist ein großer Unterschied im Vergleich zu der neuen Platte. Es klingt alles viele dynamischer und flexibler. Die Songs leben einfach mehr. Und die Arbeit mit DOWN hat mir sicherlich geholfen ein neues Gefühl für’s Songwriting zu entwickeln. DAS IMPOSANTE LINE-UP GAB’S SO ABER NUR IM STUDIO. LIVE HAST DU WIEDER ANDERE MUSIKER DABEI Richtig. Das waren einfach nur Freundschaftsdienste. Es war nie geplant zusammen auf Tour zu gehen. Craig ist ja Full-Time bei BLACK LABEL SOCIETY und Rex will erstmal etwas zur Ruhe kommen. Das aktuelle Line-Up haben wir auf einer kleinen Tour durch Deutschland und die Niederlande getestet. Auf dem With Full Force war es übrigens großartig! Das Line-Up besteht immer noch und wird auch, o.k. ich hoffe es jedenfalls, auf der nächsten Platte spielen. Es gab ja über die Jahre sehr viele Wechsel in der Zusammensetzung der Musiker. Da passiert halt, wenn man solange Musik macht. Da gehen die Wege auch mal auseinander. Die anderen wollte halt ihre eigenen Dinge und Bands machen, haben gute Jobs bekommen oder eine Familie gegründet. Unser Drummer Tommy spielt auch bei SOILENT GREEN. Aber Steve und Pat haben keine anderen Bands mehr und spielen nur bei CROWBAR. Das ist schon wichtig für die Band. Klar, mit SOILENT GREEN müssen wir uns dann absprechen. Aber das ist nichts im Vergleich zu damals. Da waren zum Teil fünf verschiedene Bands verwickelt. Da alle Termine unter einen Hut zu bringen, war eigentlich unmöglich. AUF DER LETZTEN TOUR SAH ALLES SCHON SEHR GUT AUFEINANDER EINGESPIELT AUS. Ja, wir kennen und alle schon lange. Wir haben zwar vorher nie zusammen gespielt, aber alles hat von Anfang an super geklappt. Es schien als wären wir schon lange zusammen. Ein paar Songs und das Band-Feeling waren da. Tommy kenne ich schon fast 20 Jahre und auch die anderen beide sind schon langjährige Freunde von mir. Das hilft schon. Man weiß halt, wie die anderen ticken. Zudem spielen alle schon seit Jahren in Bands und waren auf Tour, so dass man sich darauf auch nicht neu einstellen muss. Das alles ließ und sehr schnell zusammen wachsen. Und es wird immer besser. Wir proben gerade für die Tour, welche ja nächste Woche im Februar beginnt und es fühlt sich toll an mit ihnen zu spielen. UND DU MEINST, DASS ES SO AUCH FÜR DIE NÄCHSTEN ALBEN LÄUFT? Ja, ich hoffe es sehr. Es wäre cool, wenn das Line-Up so auch in Zukunft bleibt. So, wie es jetzt ist, wäre das jedenfalls klasse. Wir sind alle sehr motiviert und es wäre toll mit den Jungs Songs zu schreiben. Eigentlich hasse ich Wechsel innerhalb der Band. Es gab diese Wechsel in der Vergangenheit ja auch nie mit Absicht. Niemand ist je bei CROWBAR rausgeflogen. DU HATTEST ALSO ZULETZT KEINE RICHTIGE BAND ZUSAMMEN. GAB’S EINEN ZEITPUNKT, WO DU CROWBAR EINFACH ZU GRABE TRAGEN WOLLTEST? Nein, nie. Ich meine, die Musik, die ich spiele, verdient sicherlich kein Geld. Ich spiele einfach nur für mich. Und das Verlangen und die Lust am Musik machen waren niemals weg. Ich bin heute hungriger als zu den Anfängen von CROWBAR. Der Wille ist absolut noch da. Der Wille Songs zu machen, Platten zu machen und auf Tour zu gehen. Spielen, spielen, spielen. Darum geht es. Es ist und war immer ein großer und wichtiger Teil in meinem Leben. Die ganze Wechsel der Musiker und alles andere was so alles passiert ist, hat nie etwas an meiner Motivation geändert, Musik zu machen. Wenn möglich will ich für ewig weiter Musik machen. IHR SEIT NUN BEI CANDLELIGHT GELANDET. WIE KAM DAS? DIE SIND DOCH EHER FÜR BLACK METAL RELEASES BEKANNT. Richtig. Aber hier in Amerika sind u.a. auch ENTOMBED und PRO PAIN bei ihnen unter Vertrag. Ich denke, dass sie ihren Horizont erweitern wollen. Wir haben das Album komplett in Eigenregie und auf eigene Kosten aufgenommen. Das fertige Produkt haben wir dann mehreren Labels angeboten. Wir hatten auch einige gute Angebote. Paula, die für das US-Office von Candlelight zuständig ist, kenne ich schon eine ganze Weile. Sie fragte mich nach der Platte. Sie hat sie sich angehört und dann ihren Chefs drüben in England empfohlen. Die mochten die Songs auch und so kam es dann zustande. Es war vor allem finanziell sicher nicht das lukrativste Angebot, aber ich hatte wirklich das Gefühl, dass sie die Scheiben mögen. Das ist sehr wichtig. Ich muss das Gefühl haben, dass das Label wirklich hinter uns steht und alles Machbare für uns tut. Vor allem was die Promotion angeht. Und bislang bereue ich meine Entscheidung absolut nicht! WIE IST DAS GEFÜHL, WENN NEUE JUNGE BANDS CROWBAR ALS EINFLUSS NENNEN? Eine große Ehre. Es ist zwar seltsam, wenn junge Musiker sagen, dass CROWBAR einer der Gründe sind, dass sie begonnen haben ein Instrument zu spielen. Es ist ein großes Kompliment. Es ist schon genial, wenn andere Menschen die Musik mögen, die Du machst. Aber wenn sie auch noch deinetwegen selbst Musik machen, ist das echt ziemliches krass und vor allem sehr cool. Es bestätigt mich auch, dass ich meine Sachen gut mache und vor allem, dass es richtig war, dass ich mich für die Musik entschieden habe. WAS SIND DIE NÄCHSTEN PLÄNE? Wir haben gerade ein Video für „Dead Sun“ gedreht und direkt in der Woche des Release-Date gehen wir auf Tour mit ENTOMBED und PRO PAIN! Das sind so 20 Shows. Dann geht’s weiter nach England und dort touren wir dann mit HATEBREED. Dann spielen wir einige Oster-Festivals in Deutschland, Holland und wohl auch in Österreich. AUF DER LETZTEN TOUR HABT IHR MIT WINO (THE HIDDEN HAND, EX-THE OBSESSED, EX-ST.VITUS) GESPIELT. WIE WAR DAS? Es war nur eine Show, die wir zusammen gespielt haben. Halt bei Euch in Bielefeld. Wino ist eine lebende Legende und ein super Kerl. Er ist sicher ein großer Einfluss auf mein Gitarrenspiel gewesen, und es war ein echtes Erlebnis ihn auf der Bühne zu sehen. Erst vor kurzem habe ich vermehrt die aktuelle Scheibe von THE HIDDEN HAND gehört. Ein echter Killer. Und Wino ist wirklich eine Legende! VOR EINIGEN WOCHEN GAB ES DEN SCHRECKLICHEN VORFALL, BEI DEM DIMEBAG (.R.I.P.) VON PANTERA BZW. DAMAGEPLAN UMKAM. DU BIST MIT DEN PANTERA-LEUTEN SEIT JAHREN ENG BEFREUNDET. WÜRDEST DU UNS DEINE GEDANKEN MITTEILEN? Horror. Purer Horror. Ich wollte zuerst gar nicht wahr haben, was da passiert ist. Ich bekam den Anruf gerade mal 30 Min. nach den Geschehnissen. Meine Frau lief gleich zum Computer um auf der Website von PANTERA und DAMAGEPLAN zu schauen, was Sache ist. Kids, die auf dem Konzert waren, gingen gleich online und erzählten im Gästebuch und im Forum, was alles passiert ist. Es schien alles so unwirklich. Ich kannte Dimebag schon vor 1997, also Jahre bevor sie groß wurden Ich kenne alle von den Jungs sehr gut und sehr lange. Wir hatten so viel Spaß zusammen über die Jahre. Dime war ein großartiger Kerl, der für jeden Spaß zu haben war und immer gute Laune verbreitet hat. Es war einfach super, wenn man zusammen abhängen konnte. Ich war nur froh, dass ich zu Hause war und nicht auf Tour. Ich stand wirklich etwas unter Schock und hätte sicherlich nicht spielen können. Ich kann nur hoffen, dass die Sicherheitsvorkehrungen bei den Shows generell nun noch besser sind als ohnehin schon. So etwas darf nie wieder passieren. Niemals! Dime war wirklich einer meiner besten Kumpels und es ist einfach grausam, dass so etwas passieren konnte. WIE HAT DIE SZENE REAGIERT? GAB ES EINEN GENERELLEN SCHOCK? ROCKT MAN JETZT ERST RECHT UND VOR ALLEM FÜR DIME? Es war auf jeden Fall ein großer Schock für die gesamte Szene. Und ja, alle sagen jetzt, dass man erst recht richtig und hart rockt. So, wie es Dime getan hat. Immer alles geben! Jetzt kämpfen alle noch mehr für die Szene und für den Metal. Alles geben! Das war auch ungefähr das Motto von Dime. Und das darf niemals sterben. Rock for Dime! Und pass auf: Das war echt krass. Einige Tage nach dem Vorfall spielten HATEBREED hier in New Orleans. Ich fuhr zusammen mit unserem Basser dahin. Im Auto legte er die „Vulgar Display of Power“ ein. Ich hatte seit dem Unglück keinen Song mehr von PANTERA gehört und das Gefühl war echt heftig. Ich hörte die Riffs und irgendwie realisierte ich erst dort, dass alles wahr ist. Dime ist nicht mehr und er wird nie wieder diese Riffs spielen. Wir werden uns nie wieder sehen. Das war echt hart. (Kirk war nun merklich ergriffen) KANNST DU VERSTEHEN, DASS DIME’S FAMILY PHIL ANSELMO NICHT BEI DER BEERDIGUNG SEHEN WOLLTE? Na ja, diese Dinge gehen mich ja nicht wirklich etwas an. Aber ich kann es schon irgendwie verstehen. Es gab ja viele Streitereien zwischen Vinnie, Dime und Phil. Das alles wurde so groß und breit durch die Presse ausgetragen. Und das wollte die Familie ganz sicher bei der Beerdigung vermeiden. Diese Sachen sollten alle außen vor bleiben. Daher kann ich das schon nachvollziehen. Aber Phil ist nach Texas gereist um wenigstens in der Nähe zu sein. Er musste und hat aber auch ohne Beschwerden die Wünsche der Familie respektiert und ist der Feier fern geblieben. Aber ich finde es richtig, dass er dort war und die letzte Ehre erwiesen hat. Auch, wenn er nicht direkt bei der Beerdigung sein konnte. Ich habe einige Male mit Phil geredet. Trotz der ganzen Geschichten in der Presse hat er Dime wie seinen Bruder geliebt. Die beiden haben soviel zusammen erlebt und durch gemacht. Das alles hat ihn sehr getroffen und vor allem, weil er die ganzen Missverständnisse nicht mehr aus der Welt räumen konnte. JA, VIELE FANS VERSTEHEN NICHT, DASS PHIL NUN ANKOMMT UND, WIE ER IN SEINER VIDEO-MESSAGE SAGT, IHM ALLES LEID TUT USW. Ja, ich habe es zum Teil gesehen. O.k., ich kann nicht für Phil sprechen. Aber, wie ich grad schon meinte, bedauert er einfach zutiefst, dass er nicht mehr alles aus der Welt schaffen konnte. Erst jetzt, wo Dime tot ist, wird Phil klar, wie wichtig dieser Person auch menschlich für ihn ist und war. Er konnte nicht mehr persönlich über alle die Dinge und Probleme reden, die in den letzten Jahren passiert sind. Und das macht ihn schon ziemlich fertig. Er wollte immer die Freundschaft retten, aber konnte sich nie durchringen den ersten Schritt zu tun. Das wirft er sich nun vor und das macht ihm große Schwierigkeiten. Jetzt ist es nämlich zu spät. GIBT ES NACH ALL DEN JAHREN NOCH BESTIMMTE ZIELE, DIE DU ALS MUSIKER UND MIT CROWBAR ERREICHEN WILLST? Klar, erstmal weiterhin Musik und Platten machen. Wir sind nun schon lange dabei und konnten selbst sogar einige andere Bands inspirieren. Dabei sind wir immer unserem eigenen Sound treu geblieben. Und das über alle die Jahre. Mein Ziel ist es einfach, dass die Band mit jedem Album und mit jeder Tour den nächsten Level erreicht und nicht stagniert. Ich habe keine überzogenen Träumereien, dass wir riesige Superstars werden. Darum geht es gar nicht. Es soll einfache eine stetige Entwicklung der Band und der Musiker selbst geben. Wenn jeder für sich selbst eine positive Entwicklung feststellen kann, ist eigentlich das größte Ziel erreicht. HIER IN DEUTSCHLAND GIBT ES EINE GROSSE OLD-SCHOOL SZENE, IN DER AUCH IHR SEHR BELIEBT SEID. Ich habe heute schon eine Reihe Interviews gegeben. Da waren alle Länder dabei, doch ich habe allen gesagt, und das ist mein vollster Ernst, dass Deutschland wohl unser liebstes Land ist um zu touren. Kein Scherz, keine Schleimerei! Ihr habt da die besten Fans. Die haben uns seit den Anfängen unterstützt und tun das noch immer!! Wir kommen gerne zu Euch, es gibt leckeres Bier, tolle Locations, nette Menschen. Wir freuen uns wirklich darauf bald wieder bei Euch zu sein. GIBT ES DA EINEN GROSSEN UNTERSCHIED ZWISCHEN DEN DEUTSCHEN UND DEN US-FANS? Absolut. Hier in Amerika kommen die Leute zu den Clubshows einfach so. Sie wissen oftmals gar nicht, wer spielt geschweige denn die Songs. Die hören, dass da jemand spielt und gehen einfach hin. Auch weil da vielleicht Mädchen sind, haha. Dementsprechend ist auch die Stimmung. Da gehen die Leute gar nicht richtig mit und reden sogar einfach weiter miteinander. Es kauft keiner Shirts und CDs oder macht richtig Party. Nicht falsch verstehen. Wir haben auch wirklich großartige Fans hier in Amerika. Die deutschen Fans sind echte Fans. Die freuen sich auf die Band. Die kennen die Songs, feiern ab und genießen das ganze Konzert viel mehr. Die wissen wirklich zu schätzen, dass wir spielen. Die sind richtig bei der Sache. In den Staaten scheinen manche Leute zu den Shows zu gehen, einfach nur um überhaupt was zu machen… OK, VIELEN DANK FÜR DAS INTERVIEW UND VIEL SPASS AUF TOUR! Checkt www.crowbarmusic.com für alle Dates. Die sollten jetzt die Tage aktualisiert werden. Also, seit dabei!!

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