Interview Filter

DARK FORTRESS (VICTOR)

GRUSS NACH LANDSHUT, WIE IST DIE LAUNE SO KURZ NACH ERSCHEINEN EURER DRITTEN CD? Eigentlich ziemlich gut, würde ich sagen. Jedenfalls viel besser als nach „Profane Genocidal Creations“. Es gibt diverse Gründe, warum wir mit „Profane…“ nicht völlig zufrieden sein konnten, bei „Stab Wounds“ hat sich das jedoch geändert. Auch die bisherigen Reaktionen von Presse und Fans sind fast ausschließlich positiv, teilweise sogar überschwänglich! ICH BIN EIN GROSSER ANHÄNGER EURES DEBÜTS „TALES FROM ETERNAL DUSK“, WELCHES BEI RED STREAM HERAUSKAM, GENAU WIE EUER ZWEITWERK. WIE IST DER KONTAKT DAMALS ZUSTANDE GEKOMMEN? EIGENTLICH DOCH EHER UNGEWÖHNLICH, DASS EINE JUNGE DEUTSCHE BAND BEI EINEM AMERIKANISCHEN LABEL UNTERKOMMT. Markus Eck, damals als Journalist für den Sonic Seducer tätig, hat uns maßgeblich dabei unterstützt einen Deal zu bekommen. „Tales…“ wurde zunächst auf eigenes Risiko produziert, in der Hoffnung mit einer komplett fertigen professionellen CD einen Vertrag zu bekommen. Jedenfalls konnten wir Markus mit „Tales…“ wirklich begeistern, weshalb er sich für uns eingesetzt hat. Schließlich hatten wir zwei Vertragsangebote, wobei wir uns letztendlich für Red Stream entschieden haben, da sie auf uns den seriöseren Eindruck machten. SEIT IHR RÜCKBLICKEND MIT DEN PROMO-AKTIVITÄTEN VON RED STREAM ZUFRIEDEN? Ehrlich gesagt nicht. Ich muss fairerweise zugeben, dass Red Stream zumindest, soweit wir das beurteilen können, ehrlich waren, und definitiv kein Rip-Off- Label sind. Jedoch wurde vor allem „Profane…“ in Deutschland so gut wie überhaupt nicht promoted. Wir hatten in vielen wichtigen Magazinen nicht ein mal ein Review, abgesehen davon, dass das Album nur schwer erhältlich war. DAS LINE UP HAT SICH IM LAUFE DER JAHRE EIN WENIG VERÄNDERT, KÖNNT IHR EURE BANDHISTORY MAL KURZ ZUM BESTEN GEBEN? IST EURE BESETZUNG MOMENTAN STABIL UND OPTIMAL? Du hast Recht, im Laufe der Jahre hat es doch einige Besetzungswechsel gegeben, was aber bei einer immerhin sechsköpfigen Band und über einen Zeitraum von 10 Jahren nicht so ungewöhnlich ist. Mit der Zeit ändern sich einfach zum Teil Interessen sowie Ansprüche. Seit Anfang 2001 ist das Line-Up jedoch absolut stabil und wird es auch hoffentlich in Zukunft bleiben, da Dark Fortress noch nie so stark waren. Asvargr (guitars) ist der eigentliche Bandgründer und hat 1994 begonnen, mit Dark Fortress seine ersten Ideen bezüglich Black Metal zu verwirklichen. Sehr bald gab es dann das erste feste Line-Up, mit dem auch das erste und einzige Demo „Rebirth of the Dark Age“ 1996 aufgenommen wurde, bestehend aus Azathoth (vocals), der das zweite noch verbliebene Urmitglied ist, Njord am Bass und Charon als Schlagzeuger. Einige Zeit später kamen noch ein zweiter Gitarrist und Keyboarder hinzu. In diesem Line-Up wurde 1997 die Mini-CD „Towards Immortality“ (Split mit Barad Dür, mehr dazu später) eingespielt. Die beiden Neuen wurden aber nach kurzer Zeit durch Crom und Paymon ersetzt. Paymon ist nach wie vor festes Mitglied von Dark Fortress. Njord verließ die Band auf Grund anderer musikalischer Vorstellungen und wurde von Alex Stütz aka Zoltan ersetzt, welcher jedoch auch nur kürzere Zeit Bandmitglied war. Nach seinem Ausstieg bei Dark Fortress hat er die Band Cremation, welche sich mittlerweile in Seraph of Pestilence umbenannt hat, gegründet, um seiner Vorliebe für düsteren Death Metal zu frönen. Zu fünft wurde schließlich im Jahr 2000 „Tales from Eternal Dusk“ im Studio E mit Markus Stock aufgenommen. Crom hat damals sämtliche Bassparts übernommen, da erst unmittelbar vor dem Studiotermin Draug als neuer Bassist zur Band stieß und noch nicht alle Songs einstudieren konnte. Nach den Aufnahmen zu „Tales…“ sind sowohl Charon als auch Crom ausgestiegen: Charon hatte massive Probleme mit seinem rechten Knie und sah sich auf Grund dieses Handicaps nicht mehr in der Lage die schnelleren Songs zu seiner Zufriedenheit zu spielen. Zudem haben sich Azathoth und Crom zu dieser Zeit fast zerstritten, weshalb Crom schließlich die Band verlassen hat. Die beiden sind aber mittlerweile wieder sehr gut befreundet, anscheinend waren sie nur innerhalb des Bandgefüges völlig inkompatibel… Nachdem die Band quasi einige Monate auf Eis gelegen ist, sind Seraph (drums) und ich bei Dark Fortress eingestiegen. Seitdem haben wir ein funktionierendes Line-Up, haben zwei komplette Alben komponiert und aufgenommen und sind momentan exzellent aufeinander eingespielt. So far, so good… WIE KAM DER KONTAKT ZU BLACK ATTAKK ZUSTANDE? Du wirst lachen, aber das frage ich mich auch gerade. Wir haben nach „Profane…“ zwei verschiedene Promos mit insgesamt 5 neuen Songs in meinem Homestudio aufgenommen und an diverse Labels verschickt, die anscheinend allesamt nicht interessiert waren. Jedenfalls haben Black Attakk niemals eine dieser Promos erhalten, das weiß ich mit Sicherheit. Soweit ich informiert bin, hat Azathoth über Dies Ater erfahren, dass Black Attakk durchaus Interesse an uns hätten, woraufhin wir sie kontaktiert haben. Der Rest ging dann ziemlich schnell über die Bühne. HABT IHR DIE CD WIEDER IN DER KLANGSCHMIEDE AUFGENOMMEN UND SEID IHR MIT DEM SOUND ZUFRIEDEN? MEINER MEINUNG NACH KLINGT DIE PRODUKTION RAU UND URSPRÜNGLICH ABER DENNOCH DRUCKVOLL. Erst mal danke für das Kompliment, was mich besonders freut, da ich die komplette Produktion (abgesehen vom Mastering) als Tontechniker übernommen habe. Ich habe vor etwa einem Jahr meine Ausbildung als Audio Engineer abgeschlossen und nun die Möglichkeit wahrgenommen eine größere CD-Produktion selbst zu übernehmen. Wir haben für die Drums eine Woche das Studio von Music Support Group in Deggedorf gemietet. Alles andere, mit Ausnahme von Keyboards und Bass, welche wir in meinem Homestudio aufgenommen haben, haben wir in Landshut in einem nagelneuen Studio (www.studio-eins.biz) erledigt, das erst jetzt fertiggestellt worden ist. Das Studio hat sich ein ehemaliger Mitschüler von mir aufgebaut, und wir sind quasi mitten in seine Bauphase reingeplatzt, weshalb wir die Drums auch noch nicht dort aufnehmen konnten. Grundlegend sind wir mit dem Sound wirklich zufrieden, es gibt natürlich immer gewisse Dinge, die man hätte besser machen können, aber in erster Linie entfalten die Songs absolut ihre Wirkung. Der Sound ist eigenständig und sehr kalt, was natürlich die Atmosphäre der Songs unterstützt. Für Bands, die an einer professionellen, preiswerten Produktion interessiert sind: kontaktiert mich einfach über unsere Homepage oder über die Seite vom Studio Eins (Sorry für die dreiste Schleichwerbung, haha…)! DAS COVER WURDE VON NIEMAND GERINGEREM ALS TRAVIS SMITH ENTWORFEN. WIE HABT IHR DEN MEISTER VERPFLICHTET, ÜBER PRIVATE KONTAKTE ODER DAS LABEL? UND KONNTET IHR KONZEPTIONELL EURE WÜNSCHE ÄUSSERN ODER MUSS MAN EINFACH NEHMEN, WAS ER ANBIETET? Besonders Azathoth ist ein großer Fan von Travis’ Arbeiten, weshalb er ihn unbedingt als Coverkünstler engagieren wollte. Er hat auch den Kontakt (über Email) hergestellt, was damals aus finanzieller Sicht gar nicht so unriskant war, da wir zu diesem Zeitpunkt noch gar kein neues Label hatten; und ein derart renommierter Künstler wie Travis Smith hat natürlich seinen Preis. Wir haben ihm unsere Vorstellungen geschildert, was Texte und Musik ausdrücken. Nach einiger Zeit hat uns Travis fünf verschiedene Entwürfe geschickt, wovon wir uns dann mehrheitlich für den Entwurf zum aktuellen Cover entschieden haben. SOWOHL COVER WIE AUCH DIE STÜCKE STRAHLEN EINEN HAUCH VON WEHMUT UND MELANCHOLIE AUS, WAS EUCH EIN WENIG VON ANDEREN DEUTSCHEN BLACK METAL BANDS UNTERSCHEIDET. SPIEGELT SICH IN DEM SOUND EURE EIGENE PERSÖNLICHE GRUNDHALTUNG WIDER? Wir sind natürlich sechs verschiedene Persönlichkeiten, somit kann ich zum Teil nur für mich sprechen. Grundsätzlich denke ich, steht jeder in der Band hinter „Stab Wounds“ als Gesamtwerk. Ich finde das Cover genial und äußerst stimmungsvoll, Asvargr und Seraph hatten jedoch andere Vorstellungen, wurden aber mehrheitlich überstimmt. Ich denke „Stab Wounds“ beginnt zunächst sehr aggressiv und rau, mit der Zeit ändert sich diese Stimmung und wird in der Tat eher ziemlich melancholisch bzw. depressiv. Die grundlegende Stimmung ist geprägt von Trauer und Verzweiflung. Ich persönlich habe mit meinem Beitrag zu „Stab Wounds“ in musikalischer Hinsicht viel von meinem Selbst vertont. Es wirkt befreiend, wenn man auf musikalischem Weg seinen negativen Emotionen freien Lauf lassen kann. Jeder von uns hat in seinem Inneren sehr düstere Seiten, welche sich in „Stab Wounds“ manifestieren. DIE TRACKS SIND GRÖSSTENTEILS SEHR EPISCH ANGELEGT, DAHER AUCH DIE LANGE GESAMTSPIELZEIT. ERGIBT SICH DAS BEIM KOMPONIEREN AUTOMATISCH ODER LEGT IHR ES BEWUSST DARAUF AN? WIE ENTSTEHT EIN DARK FORTRESS-SONG? WERDEN EINZELNE PARTS ZUSAMMENGEPUZZELT ODER EXISTIERT ZUNÄCHST EIN GRUNDTHEMA? SIND ERST DIE LYRICS DA ODER DIE RIFFS? Die Länge der Songs ergibt sich eher automatisch. Wir benutzten teilweise sehr lange Spannungsbögen, setzten auf Atmosphären, die sich erst entwickeln müssen, weshalb wir kaum einen nur dreiminütigen Song schreiben können. Auf „Profane…“ haben wir mehr einzelne Parts, wie Du so schön sagst, „zusammengepuzzelt“. Das ist auch meine persönliche Kritik an der musikalischen Seite von „Profane“. Es kann zwar durchaus ein geiler Song entstehen, wenn man versucht verschiedene Parts zusammenzuwürfeln, meiner Meinung nach hat das aber mehr mit Lotto spielen als mit Songwriting zu tun. Die besten und in sich geschlossensten Songs entstehen meistens aus ein oder zwei zueinander passenden Grundideen. Diese müssen unbedingt musikalische „Substanz“ besitzen. Auf diesen Ideen basierend bauen wir die Songs auf. Auch wenn ein Song mehrere Teile besitzt, basieren doch alle aufeinander oder sind voneinander inspiriert. „Stab Wounds“ ist denke ich abwechslungsreich, hat aber keine Brüche, und darin liegt die Stärke des Albums: es ist von vorn bis hinten im Fluss. Bei „Profane…“ haben wir übrigens eine Textvorlage aus dritter Hand vertont. Auch bei „Stab Wounds“ hat Azathoth eigentlich die meisten Texte schon im Vorfeld geschrieben, die er dann aber teilweise an die Songs angepasst hat. Bei Despise the Living“ und „Iconoclasm Omega“ stand jedoch erst die Musik, dann erst hat Azathoth die passenden Lyrics verfasst. WENN ES DER SONG ERFORDERT, SETZT IHR AUCH KEYBOARDS EIN ODER EINE ATMOSPHÄRISCHE SPRECHSTIMME. SEID IHR SO WEIT ZU SAGEN, DASS AGGRESSION ZWAR EIN WICHTIGER BESTANDTEIL ABER NICHT „ALLES“ IM BLACK METAL IST? WENN JA, HABT IHR IMMER SCHON SO GEDACHT? Ja, absolut. Wir definieren Black-Metal in erster Linie über Atmosphäre ohne dabei aber die Härte zu vernachlässigen. GEWISSE MIDTEMPO PARTS ERINNERN MICH AN DIE ENTSTEHUNG DES GENRES IN DER MITTE DER 80ER. INWIEWEIT BEVORZUGT IHR PERSÖNLICH DIESEN URSPRÜNGLICH, MANCHMAL AUCH SIMPLEN KLASSISCHEN SOUND? Spielst Du vor allem auf „Self Mutilation“ bzw. „When 1000 Crypts Awake“ an? “Self Mutilation” hat eine Sonderstellung, da dieser Song gewissermaßen eine Hommage an den “alten” Blackmetal ist, insbesondere an Dark Throne, aber auch an Celtic Frost. „When 1000 Crypts…“ besitzt meiner Meinung nach diesen leicht Bathorymäßigen Drive a la „Call from the Grave“ oder „Enter the Eternal Fire“, wobei das interessanterweise eigentlich noch fast niemandem aufgefallen ist. Generell haben wir uns aber nicht unbedingt den „Retro“-Sounds verschrieben. Persönlich bin bzw. war ich aber großer Bathory Fan. UND IN DEM ZUSAMMENHANG: IST EUCH QUORTHONS TOD PERSÖNLICH NAHE GEGANGEN? Ein wenig schon. Es gibt wenig Musiker, die mich so sehr beeinflusst haben. Vor allem in seiner Phase von „Under the sign…“ bis „Twilight of the Gods“ hat er Meilensteine des Genres geschaffen. Mit „Destroyer of Bathory (oder so ähnlich…)“ hat er nur leider die Arschbombe of all times geschrieben, was ich ihm doch etwas persönlich genommen habe (zumindest ihm in seiner Identität als Künstler „Quorthon“). „SLEEP!“ KLINGT ETWAS UNGEWÖHNLICH UND MIT SEINEN PSYCHEDELISCHEN PARTS FAST EIN WENIG WIE ANATHEMA, GEHE ICH RECHT IN DER ANNAHME, DASS IHR DIE BRITEN SCHÄTZT? Oh ja, es gibt vor allem zwei CDs, die ich besonders verehre, nämlich „Alternative 4“ und „The Silent Enigma“. Bei „Sleep!“, das ja von mir stammt, habe ich mich von Anathema jedoch nicht beeinflusst gefühlt. Um ganz ehrlich zu sein gibt es einen Part auf „Stab Wounds“, bei dem ich ein wenig „The Silent Enigma“ im Kopf hatte, nämlich in dem kurzen ruhigen Part in „Like A Somnambulist in Daylight’s Fire“ mit dem äußerst spärlichen Gitarren-„solo“. DAS COVER IST EBENFALLS AUSSERGEWÖHNLICH IN AUSFÜHRUNG UND WAHL. WIE FIEL DIE WAHL AUF KATATIONIA UND MÖGT IHR DEREN OUTPUTS NUR BIS ZUR BRAVE MURDER DAY-PHASE ODER AUCH AKTUELL MIT DEN DEUTLICH ZAHMEREN VOCALS NOCH? Eigentlich hatte Azathoth die Idee zu diesem Coversong. Paymon, Asvargr und Draug sind ebenfalls Fans von älteren Katatonia. Ich bevorzuge „Tonight’s Decision“. Ich weiß nicht genau, ob den anderen die neueren Katatonia-Werke gefallen, zumindest Draug (und meines Wissens auch Paymon) sind aber Fans von ihrem Gesamtwerk ICH WEISS, ES IST LANGE HER, ABER ICH HABE GESEHEN, DASS IHR 1997 EINE SPLIT MIT BARAD DÜR AUFGENOMMEN HABT. DIE JUNGS HABEN JA NICHT GERADE DEN BESTEN RUF IN DER SZENE. KÖNNT/ WOLLT IHR DAZU ETWAS SAGEN? Das Ganze war auch etwas vor meiner Zeit, insofern muss ich von „meiner“ Band nun in der dritten Person reden: Dark Fortress wollten zu dieser Zeit einfach unbedingt eine CD veröffentlichen. Jedenfalls haben sie Lord Asgaqlun kontaktiert, ob es eine Möglichkeit gäbe eine Dark Fortress EP zu veröffentlichen. Er hatte dann die Idee mit der Split CD. Es war zugegebenermaßen etwas naiv und dumm sich über die andere Band überhaupt nicht zu informieren. Ich glaube aber, dass 1997 das Naziproblem in der BM-Szene noch nicht so gegenwärtig, bzw. den meisten Leuten längst nicht so bewusst war, wie heute. Somit haben „wir“ überhaupt nicht damit gerechnet, dass es sich bei Barad Dür um eine politisch motivierte Band handeln könnte. Dass wir auf Grund dieser Split schon einige Probleme bzw. Vorwürfe hatten, ist klar. Jedoch ist und bleibt Dark Fortress eine unpolitische Band, die nichts mit irgendwelchen extremen politischen Ansichten zu tun hat! WELCHE LIVEPLÄNE HABT IHR AKTUELL UND WELCHE TOURERLEBNISSE HABEN EUCH BIS JETZT AM STÄRKSTEN GEPRÄGT? Wir sind kurzfristig auf das Summer Breeze Billing aufgesprungen, was uns natürlich ein fantastisches Forum bietet. Es gibt konkrete Planungen für eine Tour im Winter, aber noch ist nichts definitiv bestätigt und es gibt noch einige Fragen zu klären. Ich möchte erst eine eventuelle Hammertour verkünden, wenn sie auch sicher stattfinden wird! Tja, wirkliche „Tourerlebnisse“ hatten wir noch nicht, nur diverse Einzelgigs. Zu den positivsten Erfahrungen zählen sicherlich die Releasekonzerte mit „Lord Belial“ und „Sanguis“, außerdem die bisherigen Festivals, auf denen wir gespielt haben, vor allem wenn man auf Bands mit solch internationaler Klasse trifft, wie etwa Naglfar, zu denen wir mittlerweile ein exzellentes Verhältnis haben! WAS HALTET IHR VON DER AKTUELLEN DEUTSCHEN BLACK METAL SZENE IM ALLGEMEINEN? BANDS WIE ENDSTILLE ODER NEGATOR ODER AUCH EURE LABELKOLLEGEN AEBA RÄUMEN JA MOMENTAN DAS FELD GEWALTIG VON HINTEN AUF. IST DEUTSCHLAND MITTLERWEILE EIN VORREITER DER SZENE? Die deutsche Black Metal Szene hat sich in der letzten Zeit in der Tat deutlich gesteigert. Ich hoffe, dass wir auch zu den Bands gehören werden, die das auf internationaler Ebene eher schlechte Image von deutschen BM- Bands etwas wettmachen können. Für mich gehören jedenfalls unbedingt Secrets of the Moon zur Speerspitze, auch Lunar Aurora sind wohl eine der wichtigsten Bands. Auf Farsot sollte man ebenfalls in Zukunft achten, da sie irgendwie das „gewisse Etwas“ besitzen. Negator finde ich ziemlich gut, die anderen von Dir genannten Bands kenne ich nicht gut genug, um mir wirklich ein Urteil erlauben zu können. Außerdem möchte ich nicht unbedingt über irgendeine Band in aller Öffentlichkeit lästern, vor allem wenn sie genauso wenig Bock auf infantile Grabenkämpfe hat wie wir… UND FREUT IHR EUCH AUF DAS REUNION-KONZERT VON DISSECTION, GLAUBT IHR, DIE JUNGS KÖNNEN AN DIE ALTEN ERFOLGE ANKNÜPFEN? Ich bin vor allem auf die neuen Songs gespannt, mal sehen ob sie wieder durch ihre Musik von sich reden machen… WAS INTERESSIERT DIE „DUNKLEN FESTUNGEN“ PRIVAT? Natürlich Musik! Ansonsten musst Du jeden einzeln fragen! IRGENDWELCHE LETZTEN – MELANCHOLISCHEN – WORTE? Oh, das Interview war doch schon schön ausführlich, haha. Eigentlich liegt mir gerade im Moment nichts mehr am Herzen, dass ich noch unbedingt loswerden muss! Danke fürs Interview und stay dark! VIELEN DANK FÜR DAS INTERVIEW UND VIEL ERFOLG!

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu DARK FORTRESS auf terrorverlag.com